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Schifffahrt

Containerschiffe können in der Elbe größere Tiefen nutzen

Containerschiffe fahren über die Elbe nach Hamburg. (Archivbild)

Containerschiffe fahren über die Elbe nach Hamburg. (Archivbild) Foto: Axel Heimken/dpa

Die Fahrrinne der Unter- und Außenelbe ist von 2019 bis 2021 ausgebaggert worden. Doch Containerschiffe konnten die versprochenen Tiefen in vergangenen Jahren nicht nutzen.

Von dpa 13.10.2026, 18:20 Uhr
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Hamburg. Containerschiffe können künftig in der Elbe größere Wassertiefen als zuvor nutzen. Das macht Fahrten für Reedereien attraktiver, weil sie Schiffe schwerer beladen können. Die neuen Regeln gelten laut Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) vom 17. November an. Containerschiffe können dann unabhängig von der Tide mit einem Tiefgang von bis zu 13,8 Metern zwischen Cuxhaven und Hamburg verkehren. 

Hamburgs Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard (SPD) teilte mit, die Nachricht sei gut für Hamburg. „Die Erreichbarkeit des Hamburger Hafens für große Containerschiffe wird damit verbessert.“

Elbvertiefung liegt Jahre zurück

Die Fahrrinne der Unter- und Außenelbe, das ist der Abschnitt von der Nordseemündung bis Hamburg, war von Juli 2019 bis März 2021 ausgebaggert worden. Umweltschützer kritisierten den Ausbau der Wasserstraße. 

Zwar hieß es schon Anfang 2022 von den Behörden, dass die Elbvertiefung abgeschlossen sei. Die GDWS schränkte aber im Sommer 2023 die Freigabe ein. Gründe waren Munitionsfunde und Sedimente in der Fahrrinne. 

Nach Einschätzung der Hamburger Wirtschaftsbehörde ist die Elbvertiefung bislang nicht vollendet, weil die versprochene Tiefe für von der Tide abhängige Großschiffe nicht erreicht wird. Es fehlen demnach 20 Zentimeter.

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