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Nach Umbau

DB-Reisezentrum im Hamburger Hauptbahnhof wiedereröffnet

Nach einjähriger Umbauzeit wurde das Zentrum wiedereröffnet.

Nach einjähriger Umbauzeit wurde das Zentrum wiedereröffnet. Foto: Marcus Brandt/dpa

Ein Jahr lang wurde das Reisezentrum der Deutschen Bahn im Hamburger Hauptbahnhof umgebaut. Verbesserungen für Bahnfahrer soll unter anderem ein neues Aufrufsystem bringen.

Von dpa Donnerstag, 15.05.2025, 14:05 Uhr

Hamburg. Nach einjährigem Umbau hat die Deutsche Bahn ihr Reisezentrum im Hamburger Hauptbahnhof wiedereröffnet. Das neue Konzept verbinde persönliche Beratung mit digitalen Services, heißt es seitens der Bahn. Mit täglich mehr als 1.200 Kunden zählt das Reisezentrum im Hamburger Hauptbahnhof zu den umsatz- und kundenstärksten Reisezentren in Deutschland. 

Neu organisiert wurde unter anderem das Aufrufsystem. Die Kunden sollen künftig eine ungefähre Wartezeitprognose erhalten und können sich ihren Wartebon aufs Smartphone schicken lassen, wie die Bahn ankündigte. Verbesserungen gebe es zudem für Reisende mit Mobilitätseinschränkungen, etwa durch absenkbare Schalter für Rollstuhlfahrer, taktile Streifen am Boden für Sehbehinderte und kürzere Wartezeiten. Das neue Reisezentrum ist im Empfangsbereich mit vier Schaltern ausgestattet, dazu kommen sieben Monitore, die Reiseinformationen anzeigen.

Mancherorts sollen Dienstleister Serviceleistungen übernehmen

Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) sieht im neuen Reisezentrum „ein klares Bekenntnis zu Kundennähe, Digitalisierung und inklusiver Mobilität“. Es sei wichtig, an einem solch zentralen Verkehrsknotenpunkt eine „zentrale, gut erreichbare und komfortable Anlaufstelle für Information, Orientierung oder Hilfe“ zu haben.

Laut Angaben der Bahn sollen in den kommenden Jahren rund 60 Millionen Euro in die Modernisierung der Reisezentren in den 25 reisestärksten Bahnhöfen investiert werden. Die Bahn hatte zuletzt allerdings auch angekündigt, sich von Reisezentren zu trennen, darunter jenen an den Bahnhöfen Heide, Husum, Niebüll und Sylt. Ab 2026 sollen dort externe Dienstleister Serviceleistungen vor Ort übernehmen.

Die Kunden sollen künftig eine ungefähre Wartezeitprognose erhalten und können sich ihren Wartebon aufs Smartphone schicken lassen.

Die Kunden sollen künftig eine ungefähre Wartezeitprognose erhalten und können sich ihren Wartebon aufs Smartphone schicken lassen. Foto: Marcus Brandt/dpa

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