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Drei neue Treppenaufgänge am Hamburger Hauptbahnhof eröffnet

Blick auf die neue Fußgängertreppe an Bahnsteig Gleis 11/12 am Haupbahnhof während der Eröffnung. Im Hamburger Hauptbahnhof wurden die ersten neuen Treppen zur Steintorbrücke für Reisende frei gegeben. Foto: Georg Wendt/dpa

Blick auf die neue Fußgängertreppe an Bahnsteig Gleis 11/12 am Haupbahnhof während der Eröffnung. Im Hamburger Hauptbahnhof wurden die ersten neuen Treppen zur Steintorbrücke für Reisende frei gegeben. Foto: Georg Wendt/dpa

Täglich nutzen mehr als 500 000 Menschen den Hamburger Hauptbahnhof. Das Gewühl kostet Pendler gerade zu den Stoßzeiten kostbare Minuten. Neue Treppenaufgänge sollen nun für eine Entlastung sorgen.

Freitag, 25.03.2022, 13:06 Uhr

Zur Entlastung des Hamburger Hauptbahnhofs sind am Freitag drei neue Treppenaufgänge eröffnet worden. Über die Treppen können Reisende direkt von den Gleisen 7 bis 14 auf die Steintorbrücke an der Südseite des Bahnhofs gelangen. Die Nutzer ersparen sich damit den Weg zu den Ausgängen über den Südsteg, auf dem häufig dichtes Gedränge herrscht. Im Sommer soll eine weitere Treppe für die Gleise 5 und 6 und im nächsten Jahr eine für die S-Bahngleise 3 und 4 fertiggestellt werden, wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn sagte.

Keine Rolltreppen oder Aufzüge

Die neuen Aufgänge können allerdings nur Menschen nutzen, die gut zu Fuß sind. Es gibt weder neue Rolltreppen noch neue Aufzüge. Diese sind allerdings am Süd- und am Nordsteg im Bahnhofsgebäude vorhanden.

Auf der Steintorbrücke können Pendler entweder Richtung Mönckebergstraße zu Fuß gehen oder direkt in einen Bus in östliche Richtung steigen. Die neue Haltestelle werde von den Metrobuslinien 2, 5, 6, 16, 17 und 19, den Expresslinien X80 und X35 sowie den Nachtbuslinien 609 und 610 angefahren, hieß es von der Verkehrsbehörde. Für Verkehrssicherheit soll eine Balustrade aus Metall sorgen, die auch den neu gestalteten Radweg schützt.

Der Hamburger Hauptbahnhof gilt als der meistfrequentierte in Europa nach dem Pariser Nordbahnhof. Laut Verkehrsbehörde nutzen ihn täglich 550 000 Reisende und Besucher. (dpa)

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