Zähl Pixel
Musik-Spektakel

ESC: Österreich schickt 19-Jährigen ins Rennen

Der 19-jährige Sänger Cosmó vertritt Österreich beim 70. ESC in Wien

Der 19-jährige Sänger Cosmó vertritt Österreich beim 70. ESC in Wien Foto: Hans Leitner/ORF/dpa

Nach dem Sieg des Countertenors JJ in Basel richtet Österreich im Mai den 70. Eurovision Song Contest aus. Der Gastgeber hat nun seinen Beitrag ausgewählt. Diesmal durfte das Publikum mitbestimmen.

Von dpa Samstag, 21.02.2026, 00:20 Uhr

Wien. Österreich schickt als Gastgeber des Eurovision Song Contests (ESC) den 19-jährigen Cosmó ins Rennen. Der Sänger überzeugte mit seinem Lied „Tanzschein“ Jury und Publikum gleichermaßen. In dem Song lässt er diverse Tiere in der Disco zu einem eingängigen Beat aufmarschieren, weil dort seiner Meinung nach zu wenig getanzt wird. Insgesamt waren zwölf Acts am Start. 

Cosmó, der markant einen blauen Stern über dem rechten Auge trägt, bezeichnete die bevorstehende Teilnahme am ESC-Finale am 16. Mai in Wien als „unfassbare Ehre“. Er habe den Song für seine Mutter geschrieben. „Ich möchte nicht nur die Mama zum Tanzen bringen“, sagte Cosmó im ORF. Die Alpenrepublik ist als Gastgeber für die Runde der letzten 20 Acts automatisch qualifiziert. 

Nach zehn Jahren der internen Auswahl des Song-Contest-Beitrags durch den ORF konnte nun wieder das Publikum mitbestimmen. Je zur Hälfte zählten die Stimmen einer Jury und die der Zuschauer und Zuschauerinnen.

Der deutsche Beitrag steht noch nicht fest. Er wird am 28. Februar beim Vorentscheid „Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026“ ermittelt.

Der österreichische Countertenor JJ hatte den ESC in Basel mit seinem Song „Wasted Love“ gewonnen und damit den größten Musikwettbewerb der Welt in seine Heimat geholt. Wien ist nach 1967 und 2015 bereits zum dritten Mal Schauplatz des Liederwettbewerbs.

Der 19-jährige Sänger Cosmó vertritt Österreich beim 70. ESC im Mai in Wien

Der 19-jährige Sänger Cosmó vertritt Österreich beim 70. ESC im Mai in Wien Foto: Hans Leitner/ORF/dpa

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Trump verschiebt erneut Iran-Ultimatum

Ursprünglich wollte er dem Iran nur 48 Stunden einräumen, um die wichtige Meerenge Straße von Hormus freizumachen. Dann verlängerte er die Frist - und nun gibt es noch mehr Zeit.

Rückruf: Camembert kann krank machen

Ein Camembert aus Frankreich wird zurückgerufen: Unerwünschte Bakterien können Magen-Darmstörungen und andere gesundheitliche Probleme verursachen. Welche Chargen betroffen sind.

Der Wal-Flüsterer vom Ostseestrand

Mit schwerem Gerät versuchen Helfer den vor Timmendorfer Strand festsitzenden Buckelwal zu befreien. Mittendrin Robert Marc Lehmann. Er sagt, das Tier sei motiviert. Aber Lehmann bremst die Erwartung.