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Strafanzeige

„Elendig“: Vorwürfe rund um Tauben-Tod in Buxtehuder City

Besonders viele Tauben in Buxtehude leben in Bahnhofsnähe. (Archivbild)

Besonders viele Tauben in Buxtehude leben in Bahnhofsnähe. (Archivbild) Foto: Svantje Griese-Peters/Archiv

Eine Taube verhungert und verdurstet. Tierschützer sprechen von einer Straftat und kündigen sichtbaren Protest an.

Von Redaktion 15.09.2026, 16:10 Uhr
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Buxtehude. Anlass ist nach Angaben der Stadttaubenhilfe ein Vorfall in einem Buxtehuder Innenstadtgebäude. Dort sei eine Stadttaube mit ihrem Gelege eingesperrt worden, weil ihr Brutplatz verschlossen worden sei. Für die Taube habe es kein Entkommen gegeben, sie sei „elendig verhungert und verdurstet“, heißt es in der Mitteilung.

Zuvor hatte es laut Stadttaubenhilfe zwischen den Gebäudeverantwortlichen und dem Veterinäramt eine Absprache gegeben, die vorsehe, dass vor jedem Verschließen von Lücken in der abgehängten Gebäudedecke die Taubenhilfe einzubeziehen sei, um genau solche Fälle zu vermeiden.

„Das ist kein bedauerlicher Einzelfall, sondern eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz“, stellen Susanne Nübel und Julika Teske, erste und zweite Vorsitzende der Stadttaubenhilfe, in ihrer Pressemitteilung fest. Die Verein fordert jetzt „die lückenlose Aufklärung des Falls durch die Ermittlungsbehörden“.

Mahnwache und die Zählung der Stadttauben

Für diesen Sonnabend, 19. September, lädt die Stadttaubenhilfe zudem von 13 bis 15.45 Uhr zu einer friedlichen Mahnwache in der Bahnhofstraße ein, um, so heißt es, „die Öffentlichkeit aufzurütteln“.

Außerdem wird der Verein am Mittwoch, 7. Oktober, in Kooperation mit der Realschule Süd eine Zählung der Stadttauben vornehmen, an der sich laut Mitteilung mehr als 100 Schüler beteiligen werden.

Räume im Buxtehduer Freizeithaus und im Begegnungscafé in der Bahnhofstraße 9 werden als Anlaufstationen für die Aktion genutzt. Dort sei ein Programm rund um das Thema Tauben geplant, das derzeit erarbeitet werde. (iha)

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