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Förder-Millionen für die Innenstädte von Stade und Buxtehude

1,09 Millionen Euro fließen in die Innenstadt-Entwicklung von Buxtehude.

1,09 Millionen Euro fließen in die Innenstadt-Entwicklung von Buxtehude.

Online-Handel, Corona-Folgen, Leerstand: Die Innenstädte im Land müssen sich neu erfinden. Die Pläne sind gemacht, jetzt fließt Fördergeld. Neben Stade und Buxtehude profitieren weitere Kommunen im Landkreis.

Mittwoch, 23.03.2022, 11:25 Uhr

Um die Folgen der Corona-Pandemie zu mildern, hat Niedersachsen das Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“ aufgesetzt, das 117 Millionen Euro umfasst und für das Städte und Gemeinden einen Antrag stellen konnten. Aus dem Landkreis Stade gingen jetzt positiv beschiedene Anträge nach Buxtehude und, wie bereits berichtet, Stade, die beide 1,09 Millionen Euro bekommen.

Zudem erhalten die Gemeinde Jork und die Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten jeweils 345.000 Euro. Diese Summe erhalten auch die Gemeinde Neu Wulmstorf, die Stadt Bremervörde und die Samtgemeinde Hemmoor. Großstädte wie Hannover oder Osnabrück bekommen die Höchstsumme von 1,8 Millionen Euro.

Shopping-Meilen zum Verweilen sind das Ziel

Mit dem Geld sollen Kommunen in der Lage sein, kurzfristig neue Projekte und Konzepte für ihre Innenstädte zu planen und umzusetzen. Die Projekte müssen bis März 2023 abgeschlossen sein. Die Stadt Buxtehude etwa will zeitnah ein Konzept vorstellen, wie und wo das Geld investiert werden soll.

„Niedersachsenweit können die Kommunen jetzt innovative und maßgeschneiderte Ansätze für lebenswertere Zentren umsetzen“, sagte Niedersachsens Europa- und Regionalministerin Birgit Honé. Die Anträge beinhalteten viele kreative und gute Idee. „Dabei geht es um mehr als gute Einkaufsmöglichkeiten. Vielmehr sollen unsere Innenstädte für die Menschen, die dort einkaufen, arbeiten, verweilen oder wohnen wollen, attraktiv gestaltet sein“, betonte die SPD-Politikerin. (ham)

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