Schulden türmen sich oft langsam zu einem Berg auf. Wer frühzeitig reagiert, hat die besten Karten, diesen auch wieder abzutragen. Wie man dabei Schritt für Schritt vorgeht, erklären zwei Experten.
Diese Geldwäsche-Maschine war hocheffektiv: 43 Millionen Euro Drogengeld soll ein 39-Jähriger im Ausland verschwinden lassen haben. Doch das Geschäft flog auf. Nun steht er vor Gericht.
Ganz schön viel Geld für einen Arbeitslosen: Über das Konto eines Hemmoorer wurden Zahlungen von Enkeltrick-Opfer abgewickelt. Die Quittung folgte vor Gericht.
Bald müssen die Ermittler im Fall des AfD-Bundestagsabgeordneten Petr Bystron eine Zwangspause einlegen. Vor seinem Wechsel ins Europaparlament wird wieder einmal durchsucht - diesmal auch im Ausland.
Ein mittlerweile toter Kieler Anwalt soll als Betreuer rund 240.000 Euro von seinen Mandanten veruntreut haben. Nun hat die Staatsanwaltschaft Klage gegen die Witwe erhoben - wegen Geldwäsche.
Es geht voran beim Insolvenzverfahren der Drochterser Verbrauchergenossenschaft Co.Net. Aber: Etliche der knapp 4000 Genossen schauen vielleicht in die Röhre.
Der AfD-Landtagsabgeordnete Daniel Halemba sorgt seit Monaten mit Schlagzeilen über sich selbst für Aufsehen. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben.
Deutschland gilt als Bargeld-Land. Eine Obergrenze für das Zahlen mit Scheinen und Münzen gibt es hier bislang nicht. Durch einen EU-Beschluss wird sich das künftig ändern.
Die Digitalbank N26 ist ein Vorzeigeunternehmen der Start-up-Szene in Deutschland. Nun holt das Berliner Unternehmen Nachlässigkeiten bei der Geldwäsche-Prävention aus dem Jahr 2022 ein.
Der AfD-Abgeordnete Bystron soll Vorwürfen zufolge Geld von einer prorussischen Internetplattform angenommen haben. Er bestreitet dies. Nun wurden bei ihm Unterlagen gefunden, etwa zu Goldbarren.
Im Falle einer möglichen Russland-Connection von AfD-Politiker Bystron schalten die Ermittler einen Gang höher und durchsuchen Büroräume im Bundestag. Es gelte die Unschuldsvermutung, heißt es aber.
2023 war für das Landgericht Stade ein besonderes Jahr. 58 Strafverfahren hielt die Richter und Richterinnen auf Trab. Darunter ein Fall, der bundesweit Schlagzeilen machte. Und dann wurde auch noch eine andere Baustelle aufgemacht.
In Zeiten billiger Kredite baute der österreichische Unternehmer René Benko ein Immobilien- und Firmenimperium auf. Nun prüfen Staatsanwälte den Verdacht, dass es in der Firmengruppe kriminell zuging.
Neun Städte Europas haben um den Sitz der neuen EU-Behörde gebuhlt. Nach der Abstimmung steht fest: Deutschland kriegt den Zuschlag. Die Freude ist groß.
Seit Jahren müht sich die Deutsche Bank, Defizite bei der Bekämpfung von Geldwäsche abzustellen. Der Aufsicht scheinen die Fortschritte nicht zu reichen.
3,4 Millionen Euro im Schminkkoffer, Luxuskarossen in der Garage eines arbeitslosen Dachdeckers und dubiose Finanztransfers: Die Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht Stade hat in einem Geldwäscheprozess jetzt das Urteil gesprochen.
In Deutschland gibt es bislang keine Grenze für das Zahlen mit Scheinen und Münzen. Das wird sich ändern. Damit will die EU gegen Kriminalität vorgehen.
Bislang haben sich die Zeugen im Verfahren wegen illegalen Glückspiels und Geldwäsche mit ihren Aussagen eher zurückgehalten. Doch nun musste die 2. Große Strafkammer einen Befragten bremsen - andernfalls hätte ihm selbst eine Anklage gedroht.
„Mehr als nur ein paar Schieflagen“: Bafin-Präsident Mark Branson wirft einen kritischen Blick auf den deutschen Bankensektor, wo mehr als 20 Institute unter besonderer Beobachtung stehen.
Der Geldwäscheprozess gegen einen 34-jährigen Mann und dessen 32-jährige Partnerin wurde fortgesetzt. Geladen waren neun Zeugen, die Licht in den Fall bringen sollten. Die meisten verweigerten die Aussage, um sich nicht zu belasten.
In ihrem Schminkkoffer lagen die Millionen in großen Scheinen. Doch Millionärin war und ist die Staderin (45) nicht. Die Ermittler halten sie für eine Strohfrau. Beim großen Geldwäscheprozess hat jetzt ein Polizist über den Millionen-Fund berichtet.
Rund 4,1 Milliarden Euro pro Jahr: Das haben europäische Ermittler in den vergangenen Jahren von kriminellen Organisationen beschlagnahmt. Die geschätzten Erlöse sind jedoch um ein vielfaches höher.
Die Wirtschaftskammer des Stader Landgerichts eröffnete am Mittwoch die Hauptverhandlung gegen fünf Angeklagte, darunter zwei Ehepaare. Sie sind der Geldwäsche und des gewerbsmäßigen Betruges angeklagt. Es geht um mindestens vier Millionen Euro.
Er sei selbst mehr Opfer als Täter: Zu diesem Schluss kamen Richter und Staatsanwältin im Fall eines 31-jährigen, der Konten eröffnet und Betrügern leichtfertig zur Verfügung gestellt hatte.