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Arzneimittel

Grünes Licht für erste Kombi-Impfung gegen Covid und Grippe

Die EU-Arzneimittelbehörde möchte, dass der Wirkstoff für Menschen ab 50 Jahren zugelassen wird. (Archivbild)

Die EU-Arzneimittelbehörde möchte, dass der Wirkstoff für Menschen ab 50 Jahren zugelassen wird. (Archivbild) Foto: Peter Dejong/AP/dpa

Jährlich erkranken tausende an Grippe und Covid. Gerade für Ältere kann das gefährlich sein. Bisher gab es zum Schutz zwei Impfungen. Das kann nun viel einfacher werden.

Von dpa 27.02.2026, 16:15 Uhr
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Amsterdam. Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht gegeben für den ersten Kombi-Impfstoff gegen Corona und Grippe. Der Wirkstoff solle für Menschen ab 50 Jahren zugelassen werden, teilte die Behörde in Amsterdam mit. 

Offiziell muss nun die EU-Kommission diese Zulassung erteilen. Das aber gilt als Formsache. Nach der Zulassung durch die EU-Kommission entscheiden die einzelnen Mitgliedsstaaten, ob sie das Präparat anbieten wollen. 

Bewährte Impfstoffe

Der Wirkstoff mCombriax des US-amerikanischen Herstellers Moderna wirkt nach Angaben der EMA wie andere Impfstoffe auch. Er bereitet den Körper gegen eine mögliche Virus-Infektion vor: Das Präparat enthält auf mRNA-Basis Bausteine, um das Corona-Virus und auch drei Typen von Influenza abzuwehren. Die Impfstoffe, die nun kombiniert wurden, sind bereits vor einigen Jahren zugelassen worden. 

Sowohl Grippe als auch Covid-19 können vorwiegend die Atemwege treffen mit ähnlichen Symptomen wie Fieber, Husten, Schnupfen und Schüttelfrost. In den meisten Fällen verlaufen die Infektionen milde. Doch gerade für ältere Menschen und solche mit einem geschwächten Immunsystem können sie gefährlich sein. Bisher konnten sie sich jährlich davor mit zwei getrennten Impfungen schützen. Eine Kombiimpfung kann eine Entlastung für das Gesundheitssystem sein. 

Wirkung erwiesen

Die EMA weist darauf hin, dass Studien mit 8000 Menschen über 50 Jahre die Wirksamkeit bewiesen hätten. So zeigten diejenigen Personen, die mit dem Kombi-Präparat geimpft worden waren einen ebenso hohen Schutz auf wie die Vergleichsgruppe, der zwei separate Impfstoffe injiziert worden waren. 

Mögliche Nebenwirkungen der Impfung sind der EMA zufolge Schmerzen an der Einstichstelle, Müdigkeit, Muskel- und Kopfschmerzen, Übelkeit oder Fieber. Diese Beschwerden könnten zwei oder drei Tage anhalten.

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