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Verkehr

Hamburger Sternbrücke: Rechnung fällt höher aus als gedacht

Die Sternbrücke ist eine wichtige Eisenbahnbrücke zwischen dem Hauptbahnhof und dem Bahnhof Altona. (Archivbild)

Die Sternbrücke ist eine wichtige Eisenbahnbrücke zwischen dem Hauptbahnhof und dem Bahnhof Altona. (Archivbild) Foto: Christian Charisius/dpa

Die Deutsche Bahn hat im Sommer die wichtige Eisenbahnbrücke in Hamburg erneuert. Nun zahlt Hamburg mehr.

Von dpa 29.09.2026, 13:00 Uhr
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Hamburg. Die Stadt Hamburg muss für den umstrittenen Neubau der Sternbrücke tiefer in die Tasche greifen als ursprünglich geplant. Nach Angaben des Senats sind die von der Stadt zu tragenden Kosten gestiegen. „Die Kostensteigerung wurde akzeptiert, um die laufende Maßnahme fortzuführen“, heißt es in der Antwort des Senats auf eine Anfrage der Bürgerschaftsabgeordneten Heike Sudmann (Linke). Die Deutsche Bahn habe die höheren Kosten begründen können. Zuvor hatte das „Hamburger Abendblatt“ über den Fall berichtet.

Nach Berechnungen der Linksfraktion kletterte der städtische Kostenanteil für das Infrastrukturprojekt um 13 Millionen Euro auf nunmehr rund 99 Millionen Euro. Sudmann warf Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) vor, er habe die höheren Kosten der „Monsterbrücke“ im Haushaltsplan versteckt. Die Gesamtkosten der Sternbrücke gehen aus der Senatsantwort nicht hervor. 

Die Sternbrücke ist eine Eisenbahnbrücke auf der Strecke zwischen dem Hauptbahnhof und dem Bahnhof Altona. Sie ist eine zentrale Engstelle im Hamburger Schienennetz: Die Brücke befahren S-Bahnen sowie Regional- und Fernverkehrszüge. Die Deutsche Bahn ersetzte im Sommer die marode alte Sternbrücke durch einen Neubau. Seit Ende August ist die viergleisige Bahnbrücke wieder befahrbar.

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