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Glättegefahr

Hamburgs Stadtreinigung wegen Glättegefahr im Volleinsatz

Wegen Glättegefahr durch Sprühregen ist der Winterdienst erneut im Volleinsatz. (Archivfoto)

Wegen Glättegefahr durch Sprühregen ist der Winterdienst erneut im Volleinsatz. (Archivfoto) Foto: Christian Charisius/dpa

728 Helfer und mehr als 360 Fahrzeuge streuen seit den frühen Morgenstunden Hamburgs Straßen, denn nach Schnee und Eis hat in der Nacht Sprühregen eingesetzt. Es kann dennoch glatt sein.

Von dpa Dienstag, 13.01.2026, 05:45 Uhr

Hamburg. Wegen überfrierender Nässe ist der Winterdienst in Hamburg seit den frühen Morgenstunden erneut im Volleinsatz. Seit 2.30 Uhr seien 728 Einsatzkräfte in mehr als 360 Fahrzeugen unterwegs, um unter anderem wichtige Hauptverkehrsstraßen und Strecken mit Buslinienverkehr, Verbindungsstrecken zwischen diesen Straßen, ein ausgewähltes Radwegenetz, Busbuchten, Bushaltestellen und Fußgängerüberwege zu streuen, teilte die Stadtreinigung mit. Nebenstraßen, die außerhalb der beschriebenen Strecken liegen, werden nicht im Winterdienst bearbeitet.

Der Einsatz sei notwendig, weil nach Schnee und Eisregen im Verlauf der Nacht Sprühregen eingesetzt habe, hieß es. Da dieser auf nach wie vor gefrorenen Boden trifft, kommt es zu überfrierender Nässe. Trotz des umfangreichen Einsatzes herrscht Glättegefahr. 

Laut Lagezentrum der Polizei gab es in der Nacht und am frühen Morgen keine größeren Vorkommnisse wegen der Glätte. Es halte sich absolut in Grenzen, sagte ein Sprecher.

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