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Iran-Krieg

Irans oberster Führer: Auf jede Bedrohung wirksam reagieren

Irans oberster Führer, Modschtaba Chamenei, legt Vorgehen im Kriegsfall fest. (Archivbild)

Irans oberster Führer, Modschtaba Chamenei, legt Vorgehen im Kriegsfall fest. (Archivbild) Foto: Vahid Salemi/AP/dpa

Irans Religionsführer weist die Streitkräfte an, wie sie im Falle eines neuen Krieges reagieren sollen. Irans militärische Antwort soll dabei nicht auf die Golfregion beschränkt bleiben.

Von dpa 31.10.2026, 12:00 Uhr
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Teheran. Irans Revolutionsführer Modschtaba Chamenei hat die Streitkräfte des Landes angewiesen, auf jede Bedrohung sofort und wirksam zu reagieren. Ziel sei eine maximale Abschreckung, berichteten iranische Medien übereinstimmend nach einem Treffen des Religionsführers mit Kommandeuren. Es werde keine „geografischen Einschränkungen“ geben. Im Fall von Angriffen werde der Iran den Zeitpunkt und die Bedingungen für deren Ende diktieren. 

Eine weitere Anweisung lautet, die Zieldatenbank zu aktualisieren. Es sollten alle Arten von materiellen und immateriellen Vermögenswerte der USA und Israels in Reichweite der Streitkräfte erfasst werden.

Chamenei verfügt als oberster Führer über die weitreichendsten verfassungsrechtlichen Machtbefugnisse. Er ist Oberbefehlshaber der Streitkräfte, bestimmt die grundlegende Politik und kontrolliert zentrale staatliche Institutionen. Der Präsident und die Regierung sind ihm in wesentlichen strategischen Fragen untergeordnet.

Zuvor hatte sich US-Präsident Donald Trump Medienberichten zufolge bei einem seltenen persönlichen Treffen mit dem Chef des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom), Admiral Brad Cooper, unter anderem militärische Optionen im Iran darlegen lassen. Das „Wall Street Journal“ werde das als mögliches Zeichen dafür, dass ein bedeutender Einsatz der US-Streitkräfte bevorstehen könnte.

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