AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Softwarekooperation

Kartellamt gibt grünes Licht für VW-Einstieg bei Rivian

Rivians Technologie und Software sollen in Zukunft bei Autos von VW Anwendung finden.

Rivians Technologie und Software sollen in Zukunft bei Autos von VW Anwendung finden. Foto: Paul Sancya/AP/dpa

Volkswagen holt sich bei Elektroautos Hilfe vom Tesla-Herausforderer Rivian. Fünf Wochen nach der Ankündigung genehmigt das Bundeskartellamt die Zusammenarbeit. Die Wolfsburger investieren Milliarden.

Von dpa 29.07.2024, 13:00 Uhr
12 Monate Premium-Zugriff für nur 1,00 € pro Woche! Langfristig sparen!

Berlin/Wolfsburg. Volkswagen hat vom Bundeskartellamt grünes Licht erhalten für den geplanten Einstieg beim US-Elektroautobauer Rivian. Das von den beiden geplante Gemeinschaftsunternehmen und die Minderheitsbeteiligung von VW an Rivian seien fusionskontrollrechtlich freigegeben worden, teilte die Behörde in Berlin mit. „Weder hier besteht aufgrund des Vorhabens Anlass zur Sorge, noch sind anderweitig durchgreifende Wettbewerbsprobleme zu befürchten“, sagte der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, laut Mitteilung.

Bei der Ende Juni angekündigten Kooperation geht es um Software, Steuercomputer sowie Netzwerk-Architektur. Neue Autos von VW sollen in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts auf Rivians Technologie und Software einschwenken. VW hat seit Jahren mit Problemen bei der hauseigenen Software-Entwicklung für Elektroautos zu kämpfen, dadurch verzögerten sich bereits Modellstarts. Mit der Partnerschaft soll die Software-Entwicklung des Konzerns nun beschleunigt werden. Europas größter Autobauer will bis zu fünf Milliarden Dollar für das Projekt ausgeben.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

NDR-Fernsehansagerin Hanni Vanhaiden gestorben

In den 1970er und 1980er Jahren wurden Fernsehsendungen von einer Ansagerin angekündigt. So wurde eine Hamburgerin mit Kurzhaarfrisur und großer Brille für Millionen Zuschauer ein vertrautes Gesicht.

Nordseefans ersteigern ausgemusterte Strandkörbe

Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten: Während an der Nordsee die ersten Herbststürme toben, sind die Strandkörbe längst im Winterlager verschwunden – aber nicht alle. Manche kommen unter den Hammer.