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Corona-Pandemie

Keine neuen Zahlen: Inzidenzwert im Landkreis Stade gesunken

Symbolfoto: dpa

Symbolfoto: dpa

Der Inzidenzwert im Landkreis ist, wie üblich am Wochenende, gesunken. Auch bundesweit ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gesunken. Neue Zahlen aus den Kliniken gibt es indes nicht.

Sonntag, 27.03.2022, 11:00 Uhr

Die Inzidenz im Landkreis Stade lag am Sonntag (27. März, Stand: 3.20 Uhr) bei 1581,1. Am Tag zuvor hatte der Wert bei 1754,5 gelegen. Insgesamt wurden seit Pandemie-Beginn 33.843 Menschen im Kreis nachweislich positiv auf das Coronavirus getestet. Neue Infektionen wurden am Sonntag nicht gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen an oder mit dem Coronavirus liegt im Landkreis unverändert bei 182.

Der Landkreis verzichtet seit dieser Woche auf eine Veröffentlichung weiterer Kennzahlen der Corona-Lage. „Aufgrund der Vielzahl von Neuinfektionen und dadurch, dass sich Infizierte nach sieben Tagen selbstständig aus der Isolation freitesten und dies teilweise dem Kreis-Gesundheitsamt nicht mitteilen, bilden die Zahlen nicht die tatsächliche Situation ab“, hatte Kreissprecherin Nina Dede erklärt. Schon zuvor waren Experten von einer Vielzahl nicht gemeldeter Infektionen ausgegangen.

In den Elbe-Kliniken werden (Stand: 26. März) 14 Corona-Patienten behandelt, zwei weniger als am Freitag, davon eine Person auf der Intensivstation (Quelle: IVENA).

Die Inzidenzwerte in den Nachbarkreisen

  • Cuxhaven: 2618,9 (Vortag: 2619,4)
  • Harburg: 1460,1 (Vortag: 1529,6)
  • Rotenburg: 1772,8 (Vortag: 2171,6)

RKI registriert 111.224 Corona-Neuinfektionen bundesweit

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 1723,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1758,4 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1708,7 (Vormonat: 1240,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 111 224 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.03 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 131.792 Ansteckungen. Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 49 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 49 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 20.256.278 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

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Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 7,39 an (Donnerstag: 7,28). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Am Wochenende wird der Wert nicht mitgeteilt.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Sonntag mit 15.718.500 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 128.437. (if/mit dpa)

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