AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Bürgerentscheid

Kiel spricht sich für Olympia-Bewerbung aus

Vor dem Olympiazentrum Schilksee auf der Kieler Förde sollen nach dem Willen der Kieler wieder olympische Segel-Wettbewerbe stattfinden. (Archivbild)

Vor dem Olympiazentrum Schilksee auf der Kieler Förde sollen nach dem Willen der Kieler wieder olympische Segel-Wettbewerbe stattfinden. (Archivbild) Foto: Marcus Brandt/dpa

Die Kieler Bevölkerung hat sich für eine Bewerbung als Segelstandort bei möglichen Olympischen Spielen in Deutschland ausgesprochen. Das ist das Ergebnis eines Referendums.

Von dpa 19.04.2026, 19:50 Uhr
3 Monate Premium-Zugriff auf tageblatt.de für nur 0,99 €! Jetzt sichern!

Kiel. Die Einwohnerinnen und Einwohner von Kiel haben für sich für eine Olympia-Bewerbung der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt ausgesprochen. Bei einem Bürgerentscheid votierten 63,5 Prozent der Stimmberechtigten dafür, dass sich die Stadt als Segelstandort einer möglichen deutschen Bewerbung für die Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 empfiehlt. 

Stimmberechtigt waren rund 190.000 Kielerinnen und Kieler. Die Wahlbeteiligung lag bei 29,1 Prozent. Die Entscheidung über den deutschen Bewerber soll bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am 26. September getroffen werden. 

Neben Berlin bemühen sich Hamburg, München und die Region Rhein-Ruhr, der deutsche Kandidat zu werden. Nationaler Konkurrent von Kiel als Standort für olympische Segelregatten ist Rostock-Warnemünde.

Hamburg hat sich bereits für Kiel ausgesprochen. Sollte Berlin zum Hauptaustragungsort gewählt werden, will die Bundeshauptstadt die Segelwettbewerbe in Mecklenburg-Vorpommern austragen lassen.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Quecksilber belastet die Nordsee

Seit gut vier Jahrzehnten gelten für den Einsatz von Quecksilber strenge Regeln. Doch das giftige Schwermetall findet sich noch immer in der Nordsee und verschwindet auch nicht, wie Messungen zeigen.