AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Europawahl

Kühnert: „Ein ganz bitteres Wahlergebnis“

„Für uns ist das heute eine harte Niederlage“, so SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert.

„Für uns ist das heute eine harte Niederlage“, so SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert. Foto: Fabian Sommer/dpa

Die SPD kassiert bei der Europawahl mit rund 14 Prozent ihr schlechtestest Ergebnis überhaupt bei einer bundesweiten Wahl. Generalsekretär Kühnert spricht von einer „harten Niederlage“.

Von dpa 09.06.2024, 18:40 Uhr
3 Monate Premium-Zugriff auf tageblatt.de für nur 0,99 €! Jetzt sichern!

Berlin. SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hat das Abschneiden seiner Partei bei der Europawahl als „ein ganz bitteres Wahlergebnis“ bezeichnet. „Für uns ist das heute eine harte Niederlage“, sagte Kühnert am Sonntagabend in der ARD.

Kühnert sagte, über die Person von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gebe es keine Diskussion zu führen. Die SPD hatte Scholz im Wahlkampf plakatiert. Ihn als eine zentrale Figur in Europa nicht zu plakatieren, wäre am Thema der Wahl vorbeigegangen. Es wäre ein ganz schlechter Stil, das desaströse Abschneiden der SPD nun einer Person in die Schuhe zu schieben. „Wir gewinnen zusammen, und wir verlieren zusammen.“ Sündenböcke würden in der SPD nicht gesucht.

Nun müsse die SPD auf Fehlersuche gehen und das Ergebnis ehrlich aufarbeiten, sagte Kühnert. Er versprach den Anhängerinnen und Anhängern: „Wir kommen zurück.“ Einen Grund für das Ergebnis sieht Kühnert darin, dass die SPD als stärkste Kraft in der Koalition für Ordnung sorgen, gleichzeitig aber ihr Profil zeigen müsse.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Goldener Löwe für eine unbequeme Frauenrolle

May el-Toukhy gewinnt den Goldenen Löwen, Lee Chang-dong den Großen Preis der Jury. Das Filmfest Venedig setzt bei der Preisverleihung politische Zeichen – nicht immer mit einfachen Botschaften.

Weniger Asylanträge - Höhere Schutzquote

Warum erhalten immer mehr der Menschen, die Asyl beantragen, einen Schutzstatus? Warum ist dabei ein EuGH-Urteil wichtig? Wenig Bedeutung entfaltet dagegen eine neue Regelung im Strafrecht.

Berichte: Trumps Elternhaus in New York verkauft

Dort Wohnen, wo einst Donald Trump volle Windeln hatte? Das ist nun einem Käufer möglich, der für Trumps Elternhaus rund zwei Millionen Dollar zahlt. Immerhin ist das Haus inzwischen kernsaniert.