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Energieversorgung

LNG-Spezialschiff kommt nach Brunsbüttel zurück

Das schwimmende LNG-Terminal kehrt nach Brunsbüttel zurück. (Archivbild)

Das schwimmende LNG-Terminal kehrt nach Brunsbüttel zurück. (Archivbild) Foto: Marcus Brandt/dpa

Nach der Umrüstung kehrt die „Höegh Gannet“ nach Brunsbüttel zurück. Wie Anwohner und Umwelt durch neue Katalysatoren und geänderte Auslassrohre profitieren sollen.

Von dpa 20.11.2025, 16:20 Uhr
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Brunsbüttel. Nach der Umrüstung in Dänemark kehrt das Flüssiggas-Spezialschiff „Höegh Gannet“ nach Brunsbüttel zurück. Bevor das 297 Meter lange Schiff am Montag zunächst an der mittleren Liegeposition des Elbehafens festmachen wird, stehen vorbereitende Arbeiten im Hafen, an der Verladeinfrastruktur und auf Seiten des Netzbetreibers an, kündigte die Deutsche Energy Terminal GmbH (DET) mit, die das Schiff betreibt. Dabei könne es bis Freitag kurzfristig zu erhöhten Geräuschpegeln durch vorgeschriebene Sicherheitstests kommen. Zuvor hatte das „Flensburger Tageblatt“ berichtet.

Auch beim Einlaufen am Montag seien Geräuschentwicklungen in den frühen Morgenstunden sowie am Folgetag nicht gänzlich ausgeschlossen, erklärte die DET. Den Angaben zufolge hat die „Höegh Gannet“ hatte während ihres zweimonatigen Werftaufenthalts Katalysatoren erhalten, um die Emissionen von Luftschadstoffen zu reduzieren und Vorgaben zum Immissionsschutz einzuhalten. Die Katalysatoren leisten demnach aber auch einen Beitrag zur Lärmminderung. Zudem wurden die Auslassrohre am Schlot gedreht, damit sie nicht mehr in Richtung der bewohnten Gebiete gerichtet sind.

Die Umrüstung erfolgte in Dänemark. (Archivbild)

Die Umrüstung erfolgte in Dänemark. (Archivbild) Foto: Marcus Brandt/dpa

Das sogenannte Regasifizierungsschiff wandelt im Brunsbütteler Hafen Flüssiggas (LNG) in Erdgas um, das dann ins Netz eingespeist wird. 2025 hat die „Höegh Gannet“ nach früheren Angaben von DET bereits über 19 Terawattstunden Energie in Form von Erdgas ins deutsche Gasnetz einspeisen können. Das entspreche dem jährlichen Erdgasverbrauch zum Heizen von knapp 1,4 Millionen Haushalten vierköpfiger Familien bei einer 100 Quadratmeter-Wohnung im Mehrfamilienhaus.

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