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Luftsicherheitskräfte streiken auch in Köln-Bonn

Die Gewerkschaft Verdi hat die zunächst auf Frankfurt und Hamburg beschränkten Warnstreiks der Luftsicherheitskräfte auf den Flughafen Köln/Bonn ausgedehnt.

Die Gewerkschaft Verdi hat die zunächst auf Frankfurt und Hamburg beschränkten Warnstreiks der Luftsicherheitskräfte auf den Flughafen Köln/Bonn ausgedehnt. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Die Warnstreiks der Luftsicherheitskräfte werden nun doch auch auf den Flughafen Köln/Bonn ausgeweitet - allerdings betrifft dies den Frachtverkehr, Passagierflüge seien nicht betroffen.

Von dpa 07.03.2024, 03:50 Uhr

Frankfurt/Main. Die Gewerkschaft Verdi hat die eigentlich auf Frankfurt und Hamburg beschränkten Warnstreiks der Luftsicherheitskräfte ausgedehnt. Ohne Vorwarnung gingen Beschäftigte an den Personal- und Warenkontrollen am Flughafen Köln/Bonn in den Ausstand, wie Verdi-Sekretär Özay Tarim berichtete.

Damit werde insbesondere der Frachtverkehr an dem 24-Stunden-Flughafen empfindlich getroffen. Die Passagierflüge seien nicht betroffen. Dem Warnstreik, der heute bis 24.00 Uhr dauern soll, hätten sich Beschäftigte des Paketversenders UPS angeschlossen. Man habe keine Vorwarnung gegeben, weil der Flughafenbetreiber in der Vergangenheit bei ähnlichen Aktionen eigene Leute als Streikbrecher eingesetzt habe, sagte der Verdi-Funktionär.

An den Flughäfen in Frankfurt und Hamburg wollten die Luftsicherheitskontrolleure für einen Tag in den Warnstreik treten. Damit können Passagiere heute nicht von diesen beiden Flughäfen fliegen - es sei denn, sie steigen dort nur um. Die Streikenden begleiten einen erneuten Warnstreik des Lufthansa-Bodenpersonals, der bis Samstag früh andauern soll.

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