Malaktion gegen die geplante A 20
Ein Aktivist vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu) hält während einer Demonstration einen Aufkleber mit dem durchgestrichenen Schriftzug "A26-OST" und einem Autobahnsymbol in der Hand. Der Verband hat das Projekt erneut kritisiert. Foto: Daniel Reinhardt/dpa
Umweltverbände und Initiativen haben zu einer Malaktion entlang der geplanten A-20-Trasse aufgerufen. An zahlreichen Standorten bieten die Aktiven vom 29. April bis 1. Mai die Möglichkeit, Plakate und Banner gegen die Autobahn A 20 zu malen.
Diese Werke kommen dann im Rahmen einer Protestaktion am Rande des Gerichtsverfahrens am 31. Mai in Leipzig zum Einsatz. An folgenden Standorten im Landkreis bieten die Initiatoren Malaktionen an:
- Burweg-Bossel, bei Ute Jungclaus, Dörpstroot 24: 30. April, 13 bis 16 Uhr. Anmeldungen unter Ute Jungclaus@t-online.de.
- Stade, Umwelt- und Naturschutz-Zentrum Hans-Kelm-Haus, Im Bohrfeld 8: Sonnabend, 30. April, 10 bis 13 Uhr. Anmeldungen, Fragen: Renate Matthes, 0163 / 1 48 12 99, renate.matthes@gmx.net
Die Initiatoren bitten darum, Bettlaken, Abtönfarben oder Textilfarben, Pinsel und gute Ideen für Texte und Bilder mitzubringen. Mit dem Aktionswochenende fordern die Organisatoren, weitere Planungen und den Bau der A 20 einzustellen. Die finanziellen Mittel in Höhe von rund sieben Milliarden Euro und die frei werdenden Planungskapazitäten sollten stattdessen für eine sozial- und klimagerechte Verkehrswende eingesetzt werden. Weitere Infos gibt es unter https://www.a20-nie.de/.