Projektentwickler informieren im Rathaus über LNG
Nord-Ausbau und LNG-Terminal: der Stader Seehafen .
Das LNG-Terminal für den Import von verflüssigten Gasen in Stade steht zwei Tage lang im Mittelpunkt eines „Dialogmarkts“, der im Rathaus stattfindet. Die Projektentwickler vom Hanseatic Energy Hub (HEH) laden zu dieser Bürgerinformationsveranstaltung ein.
Das neue Terminal für verflüssigte Gase diversifiziere den langfristigen Importbedarf der deutschen Industrie an bezahlbarer Energie und trage zur sicheren und nachhaltigen Versorgung bei, heißt es in der Ankündigung. In einer ersten Ausbaustufe soll bis 2026 im Industriepark Stade auf Bützflethersand ein emissionsfreies Terminal für LNG in Betrieb genommen werden, dessen Infrastruktur auch für Bio-LNG und Syntethic Natural Gas (SNG) zugelassen sei.
Der Hub biete zudem Speichermöglichkeiten und so zusätzliche Flexibilität, um auf Bewegungen am Markt regieren zu können. Mit einer zweiten Ausbaustufe könne auch Wasserstoff importiert werden.
Vor der Offenlegung der Genehmigungsunterlagen, die für alle Interessierten einsehbar sind, will HEH über das Projekt informieren. Expertinnen und Experten stehen für Gespräche zur Verfügung und erläutern Hintergründe, Projektablauf und Zeitpläne. Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 31. Mai, und Mittwoch, 1. Juni, jeweils von 17 bis 20 Uhr im Rathaus in der Hökerstraße 2. Es soll viel Raum für individuelle Gespräche geben. Der Zugang ist jederzeit frei innerhalb des Veranstaltungszeitraums.
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