Tour de France

Rad-Meister Zimmermann steigt nach Sturz bei Tour aus

Für Georg Zimmermann ist die Tour nach seinem heftigen Sturz beendet.

Für Georg Zimmermann ist die Tour nach seinem heftigen Sturz beendet. Foto: Mosa'ab Elshamy/AP/dpa

Eine Trinkflasche bringt den deutschen Meister Zimmermann zu Fall. Zimmermann kämpft sich dennoch ins Ziel - doch vor der kniffligen zehnten Etappe beendet der Augsburger seine fünfte Tour de France.

Von dpa 14.07.2025, 12:35 Uhr

Châteauroux. Der deutsche Straßenradmeister Georg Zimmermann hat seine insgesamt fünfte Tour de France wegen der Folgen seines heftigen Sturzes beendet. Nach dem unglücklichen Vorfall auf der 9. Etappe am Sonntag sei der Augsburger vom Teamarzt überwacht worden und man habe die Entscheidung getroffen, das Rennen nicht fortzusetzen, teilte sein Intermarché-Team mit. Am französischen Nationalfeiertag stand für die Radprofis die erste anspruchsvolle Bergetappe mit 4.450 Höhenmetern bevor.

Zimmermann, der vor etwa zwei Wochen in der Pfalz noch den deutschen Meistertitel im Straßenrennen bejubelt hatte, musste nach dem Sturz etwa 117 Kilometer vor dem Ziel in Châteauroux an zwei Stellen genäht werden. Der 27-Jährige zog sich zwar keine Knochenbrüche zu. Zimmermann klagte jedoch über große Schmerzen am linken Ellenbogen. Zunächst zeigte er sich noch entschlossen, die Tour fortzusetzen.

Ursache für Sturz steht anscheinend fest

Offenbar ist er durch eine Trinkflasche auf der Straße zu Fall gekommen. „Eben noch trank ich aus meiner Flasche, im nächsten Moment knallte ich auf den Boden. Meine Teamkollegen erzählten mir später, ich sei gegen eine Flasche gefahren, die irgendwie auf der Straße gelandet war - unvermeidlich, sagten sie. Es ging alles so schnell“, berichtete Zimmermann, für den die Fahrt ins Ziel angesichts der Blessuren nach eigenen Worten eine echte Herausforderung war.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

IOC hebt Sanktionen gegen Russland vorerst auf

Trotz des anhaltenden Krieges in der Ukraine ändert das IOC seinen Russland-Kurs. Sportlerinnen und Sportlern aus dem Land wird die Teilnahme an internationalen Wettbewerben erleichtert.

Das war die WM-Nacht: Schweiz gewinnt Elfer-Krimi

Die Schweiz wirft Kolumbien raus. Nun wartet Argentinien, in der Heimat des Weltmeisters gibt es ob des Achtelfinal-Dramas spontane Jubelfeiern. Und der FIFA-Boss hält die Flagge eines WM-Teams hoch.

Nordische Ski-WM 2031 nach Oberstdorf vergeben

Vor einem Monat war die Vergabe noch verschoben worden, jetzt ist es fix: Oberstdorf wird Gastgeber der Nordischen Ski-WM 2031. Zehn Jahre nach der Corona-WM sollen nun auch Zuschauer möglich sein.