Sanierung der Sporthalle: Mulsums Sportler hoffen auf Fördergelder
Die 50 Jahre alte Sporthalle in Mulsum braucht eine energetische Sanierung und eine neue Heizungsanlage. Foto: Fehlbus
Die Mulsumer Sporthalle soll vom Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ profitieren. Genutzt wird sie unter anderem von einem Verein mit eigenem Fanshop.
Fredenbeck. Klein, aber fein: Die Sporthalle Mulsum soll saniert werden. Dafür möchten Politik und Verwaltung der Samtgemeinde Fredenbeck Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ bekommen. Gefördert werden die umfassende bauliche, besonders energetische Sanierung und eine Modernisierung, die die Barrierefreiheit erhöht. Bis zum 15. Januar musste die Interessenbekundung abgegeben werden. Das hat Fredenbeck getan und auch die nötigen Mittel im Haushalt eingeplant.
Handballtradition, Kinderturnen und Männer-Yoga
Das Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten soll Projekte mit besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung fördern. Dafür sorgt unter anderem der TSV Mulsum. Von Eltern-Kind-Turnen bis Einradfahren, von Rücken-Fit bis Männer-Yoga geht das Fitness-Programm in der Halle. Mit dem Bau der Mulsumer Halle startete 1975 auch die bis heute in der Regionsliga aktive Handballsparte.
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Und wer möchte, kann seine Zugehörigkeit zum Verein stolz zeigen. Unter https://tsv-mulsum.fan12.de/ gibt es Shirts, Badelatschen, Hundehalstuch und noch viel mehr mit dem Vereinslogo mit der Mühle.
Energetische Sanierung und neue Heizungsanlage
Bundesmittel in Höhe von 333 Millionen Euro stehen insgesamt für die Sanierung von Sportstätten zur Verfügung. Der Fördersatz beträgt 45 Prozent der förderfähigen Kosten, die Zuwendung muss mindestens 250.000 Euro betragen.
Die Kostenschätzung für die Sanierung der Mulsumer Halle liegt bei 785.000 Euro. Enthalten sind unter anderem die Erneuerung der Heizungsanlage mit dafür notwendigen energetischen Arbeiten am Dach und der Fassade. Für die Kofinanzierung wurden 25.000 Euro für das Haushaltsjahr 2027 und weitere 400.000 Euro für 2028 vorgesehen. Doch erst einmal heißt es Warten. Nach der Projektauswahl wird der Bund voraussichtlich im März 2026 die ausgewählten Kommunen zur Antragstellung auffordern. Sollten die Fördermittel genehmigt werden, werden entsprechend weitere 360.000 Euro für 2027 und 2028 bereitgestellt.

Vermerkt an der Hallentür: Der TSV Mulsum hat einen eigenen Fanshop. Foto: Fehlbus
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