NRW

Sicherheitsdienst beschützt Personal einer Kölner Kita

Die Kölner Polizei bestätigt, dass es im Dezember einen Einsatz in der Kita im Kölner Stadtteil Mülheim gegeben hatte (Symbolbild).

Die Kölner Polizei bestätigt, dass es im Dezember einen Einsatz in der Kita im Kölner Stadtteil Mülheim gegeben hatte (Symbolbild). Foto: Marcus Brandt/dpa

In einer städtischen Kita in Köln soll ein Konflikt mit den Eltern zweier Geschwisterkinder derart eskaliert sein, dass sich die Beschäftigten bedroht fühlten - und kollektiv krankmeldeten.

Von dpa 26.03.2024, 10:00 Uhr

Köln. Eine Kita in Köln wird derzeit von einem Sicherheitsdienst beschützt - Auslöser ist nach Angaben der Stadt ein Konflikt mit den Eltern zweier betreuter Kinder. Zu den Problemen sei es in der jüngsten Vergangenheit gekommen, berichtete eine Sprecherin.

Zwar sei noch versucht worden, die Situation in Gesprächen mit der Familie im Sinne der Kinder zu bereinigen - aufgrund des „hochproblematischen Verhaltens, insbesondere von einem der beiden Elternteile“ habe es aber sogar einen Polizeieinsatz in der Einrichtung gegeben. Beschäftigte hätten sich bedroht gefühlt. „Als Vorsichtsmaßnahme und zum weiteren Schutz der Mitarbeitenden ist bis auf Weiteres ein Sicherheitsdienst installiert“, erklärte die Sprecherin. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ hatte berichtet.

Die Kölner Polizei bestätige, dass es im Dezember einen Einsatz in der Kita im Kölner Stadtteil Mülheim gegeben hatte. Mittlerweile seien mehrere Strafanzeigen in dem Komplex erstattet worden, unter anderem wegen Bedrohungen des Kita-Personals. Die Ermittlungen dauerten an.

Nach Angaben der Stadt, die der Träger der Einrichtung ist, musste die Kita im Februar sogar für vier Tage schließen, weil sich das gesamte Betreuungspersonal krankgemeldet hatte - wegen des Bedrohungsgefühls. In diese Zeit habe es nur eine Notbetreuung gegeben. Mittlerweile laufe der Betrieb aber wieder normal. Gegen die Eltern der zwei Kinder seien Hausverbote ausgesprochen worden. Die Geschwister selbst könnten die Einrichtung nicht mehr besuchen.

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