Vor Wacken-Start: Polizei meldet ruhiges Einsatzgeschehen
Rund 85.000 Metalfans werden erwartet. Foto: Frank Molter/dpa
Die Hauptstraße in Wacken wird zwischenzeitlich gesperrt, das Infield soll zum Schauplatz für Metalheads werden. Warum die Polizei von einem ruhigen Einsatz spricht.
Wacken. Vor dem Start des Heavy-Metal-Festivals im schleswig-holsteinischen Wacken (bis 1. August) spricht die Polizei von einem angesichts der hohen Besucherzahl ruhigen Einsatzgeschehen. Im Zusammenhang mit dem Festival registrierten die Beamten am späten Dienstagabend drei Diebstähle aus Zelten und Fahrzeugen sowie insgesamt drei Körperverletzungen.
Einen 30-Jährigen und einen 63-Jährigen verwiesen die Veranstalter nach Körperverletzungsdelikten vom Festivalgelände, wie die Polizei mitteilte. Beide mussten auch ihre Fahrzeuge vom Gelände entfernen. Ein Festivalmitarbeiter erlitt zudem in der Nacht einen medizinischen Notfall.
Das Anreisekonzept der Veranstalter mit verschiedenen Routen hat sich nach Polizeiangaben weiterhin bewährt. Wartezeiten bei der Anfahrt hielten sich im erwartbaren Rahmen, wie die Beamten berichteten. Insbesondere am Dienstagnachmittag herrschte hohes Verkehrsaufkommen. Aufgrund des hohen Besucheraufkommens sperrten die Einsatzkräfte die Hauptstraße in Wacken um 14:15 Uhr für den Durchgangsverkehr. Gegen 22.40 Uhr wurde die Sperrung aufgehoben.
Das Festival ist mit 85.000 Besuchern ausverkauft.