Zahl der Covid-Kranken in niedersächsischen Kliniken steigt erneut leicht
Foto: Sebastian Gollnow/dpa
In Niedersachsen hat die Zahl der Neuaufnahmen von Covid-19-Kranken in den Kliniken auch am Freitag etwas zugenommen. Für die niedersächsischen Gesundheitsbehörden und Kommunen ist sie der wichtigste Faktor zur Gesamtbewertung der Corona-Situation.
Das Land gab den sogenannten Hospitalisierungswert mit 2,4 an. Am Donnerstag hatte er bei 2,3 gelegen, am Mittwoch bei 2,2. Die Maßzahl gibt an, wie viele Menschen pro 100 000 Einwohner während der zurückliegenden sieben Tage jeweils im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung stationär eingeliefert wurden.
Die allgemeine Sieben-Tage-Inzidenz sank im Land leicht. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) fiel sie leicht von 42,7 (Donnerstag) auf 42,3 - so viele registrierte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gab es im Schnitt der vergangenen Woche je 100 000 Einwohner. Auf Intensivstationen der Krankenhäuser in Niedersachsen waren am Donnerstag unverändert 3,8 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt.
Wann wird eine Warnstufe ausgerufen?
Eine Corona-Warnstufe wird in Niedersachsen erreicht, wenn der Hospitalisierungswert (Krankenhausaufnahmen) und mindestens eine der beiden anderen Maßzahlen (Neuinfizierte, Intensivbetten) die in der Verordnung definierten Schwellenwerte überschreiten. Die Warnstufen werden teils vom Land, teils von den Kreisen beziehungsweise kreisfreien Städten ausgerufen. Voraussetzung dafür ist, dass die jeweiligen Werte die Schwellen fünf Tage hintereinander übersteigen.
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