AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Sozialversicherungsbetrug

Schwarzarbeit: Zoll durchsucht 50 Geschäftsräume und Wohnungen

Rund 350 Einsatzkräfte des Zolls haben rund 50 Objekte in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bayern durchsucht. Der Verdacht: Schwarzarbeit und Sozialversicherungsbetrug. (Foto Illustration)

Rund 350 Einsatzkräfte des Zolls haben rund 50 Objekte in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bayern durchsucht. Der Verdacht: Schwarzarbeit und Sozialversicherungsbetrug. (Foto Illustration) Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Rund 350 Einsatzkräfte des Zolls haben am Morgen Wohnungen und Geschäftsräume in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bayern durchsucht. Es ging um Sozialversicherungsbetrug.

Von dpa 05.03.2025, 16:26 Uhr
12 Monate Premium-Zugriff für nur 1,00 € pro Woche! Langfristig sparen!

Hamburg. Rund 350 Einsatzkräfte des Zolls sind in einer großangelegten Aktion gegen Schwarzarbeit und Sozialversicherungsbetrug vorgegangen. Nach umfangreichen Ermittlungen gegen Verantwortliche eines in Hamburg tätigen Bauunternehmens habe das Hauptzollamt Hamburg dazu am frühen Morgen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg rund 50 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt, teilte der Zoll mit.

Die Einsatzkräfte aus dem gesamten Bundesgebiet, darunter auch drei Bargeldspürhunde, durchsuchten demnach die Geschäftsräume und Wohnungen der sechs Beschuldigten sowie weitere Geschäftsanschriften in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bayern. Dabei sei umfangreiches Beweismaterial sichergestellt worden. Gleichzeitig seien im Zuge der Vermögenssicherung unter anderem zwei hochwertige Oberklasse-Sportwagen und mehr als 61.000 Euro Bargeld vorläufig gesichert worden.

Die sechs Tatverdächtigen sollen sich den Ermittlungen zufolge zu einer Bande zusammengeschlossen und seit Januar 2023 Beiträge zur Sozialversicherung in noch nicht abschließend feststehender Höhe vorenthalten haben. Bisherigen Erkenntnissen zufolge sollen sie zur Verschleierung schwarz gezahlter Löhne Scheinrechnungen ohne tatsächlich erbrachte Leistungen von mehreren eigens dafür gegründeten Servicefirmen als sogenannte Fremdleistungen eingebucht haben.

Weitere Themen
Betrug

T Abzocke? Der Trick mit den Trödel-Experten

Eine letzte große Reise - dafür würde eine 76-jährige Cuxhavenerin sogar ihr Meißener Porzellan verkaufen. Ein Flyer scheint die passende Gelegenheit zu bieten. Doch Angehörige sind misstrauisch.

Blaulicht

2,77 Promille: Audi-Fahrerin rammt Transporter

Ein Verkehrsunfall wird der Polizei in Jesteburg (Landkreis Harburg) gemeldet. Es ist nicht der einzige Schaden, den die Frau verursacht hat. Der Grund dafür wird den Beamten schnell klar.
K39 Richtung Hamburg

39 Raser auf Pendlerstrecke im Alten Land geblitzt

Erneut kontrolliert der Landkreis im Berufsverkehr - mit Folgen für zahlreiche Autofahrer. Die Drei mit dem größten Bleifuß werden auf dem Weg nach Hamburg binnen weniger Minuten erwischt.
Schiffstaufe

Ein „Seehund“ für die Oste

Neues Schiff - bekannter Name: Das vorherige Schubboot von 1976 hat ausgedient. Was die MS „Seehund“ entlang der Oste leistet.