Zwölf Schüler bei Busunfall in Südafrika getötet
In der südafrikanischen Stadt Vanderbijlpark, in der Nähe von Johannesburg, wurden zwölf Kinder bei einem Schuldbus-Unfall getötet. (Symbolfoto) Foto: Kim Ludbrook/dpa
Bei einem waghalsigen Überholmanöver verliert der Fahrer eines Schulbusses die Kontrolle. Mit tödlichem Ausgang für viele Kinder.
Johannesburg. In Südafrika sind der Polizei zufolge mindestens zwölf Kinder bei einem Verkehrsunfall in ihrem Schulbus gestorben. Fünf weitere Mädchen und Jungen seien demnach schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden. Der Busfahrer habe bei einem Überholmanöver in der Stadt Vanderbijlpark, etwa 70 Kilometer südlich der Wirtschaftsmetropole Johannesburg, die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und sei mit einem Lastwagen kollidiert, wie die Polizei mitteilte. In dem Bus hätten sich Grundschüler sowie Schüler einer weiterführenden Schule befunden.
In Südafrika sowie in vielen anderen afrikanischen Ländern kommt es häufig aufgrund von Raserei, nicht gewarteten Fahrzeugen und schlechter Straßeninfrastruktur zu schweren Unfällen. Laut einer Statistik des Verkehrsministeriums starben vergangenes Jahr 11.418 Menschen aufgrund von Verkehrsunfällen.