27.10.2018, 12:02
Frau in Harsefeld von Zug erfasst und tödlich verletzt

HARSEFELD. Ein Zug der Eisenbahnen- und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (EVB) auf dem Weg nach Buxtehude hat am späten Freitagabend kurz vor dem Harsefelder Bahnhof eine Frau erfasst. Für die 50-Jährige kam jede Hilfe zu spät. Sie verstarb an der Unfallstelle.

Die Zugführerin hatte gegen 23.10 Uhr kurz vor der Einfahrt in den Harsefelder Bahnhof bemerkt, dass sie einen Menschen überfahren hatte – und leitete eine Notbremsung ein. Sie konnte nicht ausschließen, dass sich das Opfer noch eingeklemmt unter dem Zug befindet. Die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle löste einen Großalarm aus. Die Feuerwehren aus Harsefeld, Bargstedt, Ruschwedel, Brest und Horneburg wurden alarmiert. Außerdem rückten zwei Rettungswagen des Rettungsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes, zwei Notärzte der Elbe Kliniken in Stade und Buxtehude sowie ein Organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes aus dem Team der Rettungsleitstelle zum Unfallort aus.

Beim Eintreffen der Harsefelder Feuerwehrleute lag die Frau nicht mehr unter dem Zug. Die 50-Jährige aus Hollenbeck hatte den Aufprall nicht überlebt. Die Einsatzkräfte übernahmen die Ausleuchtung der Unfallstelle und die Sperrung des Straßenverkehrs. Der Zug kam auf dem Bahnübergang Friedrich-Huth-Straße zum Stehen. Er war unterwegs von Bremervörde nach Buxtehude. In den Abteilen befand sich nur noch ein Fahrgast. EVB-Mitarbeiter brachten ihn nach Buxtehude.

Der Harsefelder Pastor Axel Rothermundt kümmerte sich als Notfallseelsorger um die Zugführerin. Nach zwei Stunden war der Einsatz für die Rettungskräfte beendet.

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