08.12.2019, 20:46
Mehrere Unfälle am Wochenende

HAMBURG. Bei Verkehrsunfällen in Hamburg sind am Wochenende acht Menschen verletzt worden, vier von ihnen schwer.


Wie die Polizei mitteilte, fuhr auf der A 25 bei Hamburg-Bergedorf ein 24 Jahre alter Autofahrer am Sonnabendabend – mutmaßlich mit überhöhter Geschwindigkeit – in eine Rettungsgasse, die sich nach einem Unfall gebildet hatte. Dabei habe er die Kontrolle über sein Auto verloren und sei mit vier Wagen zusammengestoßen, die links und rechts die Rettungsgasse bildeten.

Der 24-Jährige, sein 34 Jahre alter Mitfahrer, ein weiterer 24 Jahre alter Autofahrer und die 41-jährige Beifahrerin eines weiteren Wagens wurden dabei schwer verletzt. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Drei weitere Menschen zogen sich leichte Verletzungen zu. Nach Angaben der Polizei besteht der Verdacht, dass der mutmaßliche Unfallverursacher unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Die Autobahn wurde in der Nacht zu Sonntag für mehrere Stunden stadteinwärts gesperrt.

Auf der Reeperbahn wurde ein Fußgänger erfasst, als er bei Grün die Ampel überquerte. Er wurde auf die Motorhaube und gegen die Windschutzscheibe des Autos geschleudert. Der Autofahrer flüchtete, statt sich um den Verletzten zu kümmern. Ein Polizist wollte den Mann stoppen und musste einen Schuss in Richtung des Autoreifens abgeben, weil der 28-Jährige mit durchdrehenden Reifen auf ihn zugefahren sei. Im weiteren Verlauf sei der Mann gestoppt worden. Er habe 1,74 Promille gehabt. Sein Auto und der Führerschein wurden sichergestellt. Auch der 41-jährige Fußgänger, der ins Krankenhaus kam, hatte der Polizei zufolge Alkohol getrunken.

Keine größeren Staus durch Vollsperrung der A 7

Die Vollsperrung der A 7 in Hamburg-Schnelsen führte am Wochenende zu keinen größeren Staus. „Der Verkehr hat sich in Grenzen gehalten“, sagte ein Sprecher der Verkehrsleitzentrale am Sonntag. Auf den Ausweichstellen habe es kleinere Staus und stockenden Verkehr gegeben, doch das sei zu erwarten gewesen. Mit dem Ende der Vollsperrung soll der Verkehr am Montag ab 5 Uhr durch beide Röhren des Tunnels rollen.

Bislang konnte nur eine Röhre im Gegenverkehr genutzt werden. Zunächst werden nur zwei Spuren pro Tunnelröhre zur Verfügung stehen. Die dritte Spur je Fahrtrichtung soll im Januar befahrbar sein. Für Autofahrer im Nordwesten Hamburgs gibt es ab Montag noch eine kleine Verbesserung: Nach fast zweieinhalb Jahren soll die Auffahrt Schnelsen in Richtung Hannover wieder freigegeben werden. Zudem dürfen durch den Schnelsentunnel jetzt auch Gefahrguttransporte fahren.

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