08.06.2019, 12:22
Suchaktion der Feuerwehr: Betrunkener Patient läuft weg

HOLLERN-TWIELENFLETH. Ein betrunkener Patient sorgte am Sonnabendmorgen für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Deutscher Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und Deutschem Roten Kreuz (DRK) in Hollern-Twielenfleth. Er lief den Notfallsanitätern davon und musste von Ehrenamtlichen gesucht werden.

Am frühen Sonnabendmorgen wollten die DRK-Notfallsanitäter und ein Notarzt einen Patienten aus dem Mühlenweg in Hollern-Twielenfleth ins Stader Elbe Klinikum bringen. Anstatt jedoch in den Rettungswagen zu steigen, floh der 31-jährige Mann in eine angrenzende Obstplantage. Nach einer kurzen Suche war den Notfallsanitätern und dem Notarzt schnell klar, dass sie weitere Einsatzkräfte benötigten. Daraufhin alarmierte die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle die Feuerwehr Hollern-Twielenfleth und den Fernerkundungstrupp der DLRG-Ortsgruppe Horneburg/Altes Land mit einer Drohne. Im weiteren Verlauf des Einsatzes kamen auch noch die Feuerwehren aus Grünendeich und Steinkirchen hinzu. Auch Beamte der Polizei beteiligten sich an der Suchaktion.

Patient befindet sich an einem Graben

Nach einer Lagebesprechung und Aufteilung der Suchkorridore starteten die 50 Einsatzkräfte die Suche in der Obstplantage. Zeitgleich machten die DLRG-Mitglieder ihre Drohne, die mit sowohl mit einer normalen Kamera als auch mit einer Wärmebildkamera ausgestattet ist, startklar. Nach kurzer Zeit konnte der Mann an einem Grabenwall wohlbehalten aufgefunden und dem Rettungsdienst übergeben werden. Die Notfallsanitäter des DRK brachten den Patienten schlussendlich in Begleitung eines Polizeibeamten ins Elbe Klinikum nach Stade.

Bereits am Freitagabend gegen 20.30 Uhr war der Fernerkundungstrupp der DLRG-Ortsgruppe Horneburg/Altes Land im Einsatz. In Bliedersdorf in einer Tannenschonung haben die Ehrenamtlichen einen vermissten Hund mit ihrer Drohne aufgespürt. Ein „Shiba Inu“ war seinem Herrchen abhandengekommen und ließ sich nicht wieder anlocken. Mit der Wärmebildkamera der Einsatzdrohne konnte der Kleine dann nach einer halben Stunde aufgefunden und seinem Eigentümer übergeben werden.

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