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25 Millionen Euro Schaden

Betreiber von Testzentrum angeklagt

Ein angeordneter PCR-Test auf das Coronavirus wird durchgeführt. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Ein angeordneter PCR-Test auf das Coronavirus wird durchgeführt. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Wegen des Verdachts des millionenschweren Betrugs mit Corona-Schnelltests hat die Staatsanwaltschaft Bochum Anklage gegen zwei Verantwortliche bei einem Testzentrumsbetreiber erhoben. Es geht um falsche Abrechnungen in mindestens 70 Teststellen in vielen deutschen Städten.

Donnerstag, 21.10.2021, 11:44 Uhr

So gehe die Anklage davon aus, dass über 90.0000 Tests abgerechnet wurden, die tatsächlich gar nicht durchgeführt worden sein sollen. Mit dem mutmaßlichen Betrug soll der hauptbeschuldigte faktische Geschäftsführer die Pandemienotlage dazu genutzt haben, sich „persönlich an öffentlichen Mitteln der Bundesrepublik Deutschland zu bereichern“, so der Vorwurf der Ermittler laut Gerichtsmitteilung. Der Anwalt des Teststellen-Betreibers war auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur zunächst nicht zu erreichen. 

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