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Pandemie

Corona-Lage: Zwei weitere Todesfälle im Landkreis Stade

Auf dieser vom US-Forschungszentrum "National Institute of Allergy and Infectious Diseases" (NIAID) zur Verfügung gestellten Aufnahme ist eine Zelle (grün) mit dem Coronavirus (violett) infiziert. Foto: Niaid/Europa Press/dpa

Auf dieser vom US-Forschungszentrum "National Institute of Allergy and Infectious Diseases" (NIAID) zur Verfügung gestellten Aufnahme ist eine Zelle (grün) mit dem Coronavirus (violett) infiziert. Foto: Niaid/Europa Press/dpa

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Stade ist leicht gesunken, liegt am Mittwoch aber weiterhin über 700. Zwei weitere Menschen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

Mittwoch, 09.03.2022, 10:00 Uhr

Die Zahl der verstorbenen Corona-Patienten ist seit der letzten Meldung vom Dienstag um zwei gestiegen. Eine Person war laut Informationen des Landkreises 75 Jahre alt und vollständig geimpft. Die zweite Person war 94 Jahre alt. Informationen zum Impfstatus liegen den Angaben zufolge nicht vor. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 176 Covid-19-Patienten im Landkreis verstorben.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen ist im Landkreis Stade gesunken. Die Inzidenz liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Mittwoch bei 777,7 (Stand: 9. März, 3.32 Uhr). Am Vortag hatte der Wert bei 781,1 gelegen. Am Mittwoch vor einer Woche verzeichnete das RKI für den Kreis Stade einen Sieben-Tage-Wert von 752,8.

489 Corona-Neuinfektionen

Der Landkreis registrierte 489 weitere Neuinfektionen (Stand: 8. März, 17 Uhr). Insgesamt wurden seit Pandemiebeginn 25.563 Menschen im Kreis Stade und damit etwa zwölf Prozent der Einwohner nachweislich positiv auf das Coronavirus getestet. Aktuell sind den Angaben zufolge 2800 (+66 gegenüber der Vormeldung) infiziert. 22.587 Personen gelten als genesen – und damit 421 Menschen mehr im Vergleich zur Vormeldung.

Gesundheitsexperten gehen jedoch von einer hohen Zahl von Fällen aus, die derzeit nicht erfasst sind. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem dürfte es eine größere Zahl von Menschen geben, die ihre Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigen lassen – die Infektion fließt damit nicht in die offizielle Statistik ein.

Ein weiterer Covid-19-Patient in den Elbe Kliniken

In den Elbe Kliniken in Stade und Buxtehude werden mit Stand vom 9. März (Quelle: IVENA) 14 Covid-19-Patienten stationär behandelt (+1 gegenüber der Vormeldung) - unverändert zwei von ihnen auf der Intensivstation.

Impfaktion im Stader Schwedenspeicher

Wer einen außergewöhnlichen Ort für seine Corona-Schutzimpfung sucht, sollte sich den Donnerstag vormerken. Das Mobile Impfteam vom Landkreis Stade und dem Deutschen Roten Kreuz ist zwischen 12 und 17 Uhr im Stader Schwedenspeicher vor Ort. 

Inzidenzen in den Nachbarkreisen

  • Cuxhaven: 1.039,1 (Vortag: 1.001,9 )
  • Harburg: 943,7 (Vortag: 932,8)
  • Rotenburg: 822,6 (Vortag: 879,7)

(Stand: RKI, 9. März, 3.32 Uhr)

Bundesweite Inzidenz steigt siebten Tag in Folge

Die Warnung vieler Experten, dass die Pandemie nicht vorbei sei, scheint sich zu bewahrheiten: Das Robert Koch-Institut hat den siebten Tag in Folge einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 1319 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1293,6 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1171,9 (Vormonat: 1450,8). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 215.854 Corona-Neuinfektionen. 

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 314 Todesfälle verzeichnet. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 6,06 an (Sonntag mit 6,24).  (fe/mit dpa)

Die Testergebnisse vom Wochenende werden im Landkreis Stade erst mit Verzögerung an das RKI übermittelt. (Symbolbild). Foto: Michael Kappeler/dpa

Die Testergebnisse vom Wochenende werden im Landkreis Stade erst mit Verzögerung an das RKI übermittelt. (Symbolbild). Foto: Michael Kappeler/dpa

Sequenzierproben für Untersuchungen von Corona-Proben in einem Labor für Corona-Varianten. Foto: Jens Büttner/dpa

Sequenzierproben für Untersuchungen von Corona-Proben in einem Labor für Corona-Varianten. Foto: Jens Büttner/dpa

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