Inzidenz im Kreis Stade sinkt erneut - 20 Corona-Patienten in den Elbe Kliniken
Ein Corona-Schnelltest wird durchgeführt. Foto: Sven Hoppe/dpa
Bereits am dritten Tag in Folge sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Stade - was daran liegt, dass das Kreis-Gesundheitsamt am Wochenende keine Daten übermittelt. 20 positiv getestete Menschen werden in den Elbe Kliniken behandelt.
Das Robert Koch-Institut gibt für den Landkreis Stade am Montagmorgen (Stand: RKI, 28. Februar, 3.20 Uhr) eine Inzidenz von 649,1 an. Am Sonntag hatte der Wert bei 677,8 gelegen, am Sonnabend bei 733,4. Wie gewohnt fließen am Wochenende allerdings keine Zahlen vom Kreisgesundheitsamt in die RKI-Statistik ein. Auch detaillierte Angaben zur Corona-Lage im Landkreis werden erst am Dienstag wieder aktualisiert, das letzte Update stammt von Freitag, 26. Februar. Am Freitag waren im Landkreis Stade 3063 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.
In den Elbe Kliniken in Stade und Buxtehude werden mit Stand vom 28. Februar (Quelle: IVENA) 20 Corona-Patienten stationär behandelt, das sind einer weniger als in der Vormeldung. Vier von ihnen (+1) liegen auf der Intensivstation.
Inzidenzen in den Nachbarkreisen
- Cuxhaven: 1151,3 (Vortag: 1151,3)
- Harburg: 856,6 (Vortag: 865,6)
- Rotenburg: 642,0 (Vortag: 659,6)
(Stand: RKI, 28. Februar, 3.20 Uhr)
Deutschlandweit erneut weniger Corona-Fälle
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 1238,2 an.
Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1240,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1346,8 (Vormonat: 1073,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 62.349 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 73.867 Ansteckungen.
Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem gibt es nach Einschätzung des Laborverbands ALM inzwischen eine größere Zahl von Menschen, deren Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigt wird – diese Infektionen fließen damit nicht in die offiziellen Statistiken ein.
14.745.107 nachgewiesene Infektionen
Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 24 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 22 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 14.745.107 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.
Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 6,28 an (Donnertag: 6,27). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet.
Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 11.010 700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 122.702. (fe/mit dpa)