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Ausweichmanöver endet am Baum: Autofahrerin bei Unfall in Estorf verletzt

Der Toyota war nach dem Zusammenstoß mit einem Baum an der Estorfer Straße auf der Seite gelandet.

Der Toyota war nach dem Zusammenstoß mit einem Baum an der Estorfer Straße auf der Seite gelandet. Foto: Gerdts/Raap/Feuerwehr

Ein Toyota wird auf die Seite geschleudert. Ersthelfer sind sofort zur Stelle. Dann beginnt noch eine emotionale Suche - vorerst ohne Erfolg.

Von Redaktion Mittwoch, 20.05.2026, 07:00 Uhr

Estorf. Kurz nach 15 Uhr verunglückte am Dienstag eine Autofahrerin aus Gräpel mit ihrem Toyota Yaris Hybrid auf der Estorfer Straße in Estorf. Das berichtet der Sprecher der Feuerwehren der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten, Rolf Hillyer-Funke.

Toyota schleudert über die Fahrbahn

Die Fahrerin wollte nach eigenen Angaben einem Tier, dass die Fahrbahn kreuzte, ausweichen. Dabei kam ihr Fahrzeug in den Seitenraum und prallte gegen einen Baum.

Durch den Aufprall wurde der Wagen herumgeschleudert und landete schließlich auf der Seite. „Zum Glück konnten kurz danach Ersthelfer einen Notruf absetzen“, sagt Hillyer-Funke.

Alarmiert wurde ein Rettungswagen der DRK-Wache Himmelpforten, die Polizei Himmelpforten sowie die Feuerwehren Estorf, Gräpel, Himmelpforten und Oldendorf.

Verletzte Frau wird in Klinik gebracht

„Obwohl befürchtet wurde, dass die Fahrerin in ihrem Fahrzeug eingeklemmt ist, konnten die Ersthelfer sich um die verletzte Frau kümmern und sie schließlich aus dem Unfallwagen befreien“, lobt der Feuerwehr-Sprecher.

Der Rettungsdienst übernahm die Versorgung der Verletzten und fuhr diese anschließend in eine Klinik.

Während einige Feuerwehreinsatzkräfte ihren Einsatz auf der Anfahrt abbrechen konnten, sicherten andere Feuerwehrleute die Unfallstelle, stellten den Brandschutz sicher und räumten Trümmerteile von der Fahrbahn. Die Feuerwehrleute stellten das Fahrzeug auf alle vier Räder und trennten die Batterien vom System.

Hund flüchtet von Unfallstelle

Die Drohnengruppe der Feuerwehr Estorf kam ebenfalls zum Einsatz. Im Unfallwagen hatte sich ein Hund befunden, der nach dem Unfall in den angrenzenden Getreidefeldern verschwunden war.

Trotz längerer Suche unter Einsatz der Wärmebildkamera der Drohne konnte der Hund nicht entdeckt werden.

Laut Hillyer-Funke waren knapp über 40 Feuerwehrleute im Einsatz. Zu größeren Behinderungen durch die Sperrung der Straße soll es dabei nicht gekommen sein. (set)

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