Brandserie in Zeven hinterlässt Rätsel
Ein Großaufgebot war am Mittwochabend in die Bahnhofstraße in Zeven alarmiert worden. Foto: FFW Zeven
Bis etwas passiert: Zuletzt wurden immer wieder Rauchmelder in Hauskellern in Brand gesetzt, jetzt rückte die Feuerwehr zu einem Imbiss aus. Was die Polizei sagt.
Zeven. Am späten Mittwochabend (23.08 Uhr) wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Gebäudebrand in der Bahnhofstraße in Zeven alarmiert. Zunächst sei gemeldet worden, dass sich noch vier Menschen in dem Wohn- und Geschäftshaus befänden, heißt es vonseiten der Polizei. Deshalb sei ein Großaufgebot angefordert worden.
„Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich jedoch heraus, dass alle Hausbewohner das Gebäude bereits eigenständig verlassen hatten“, berichtet Rotenburgs Polizeisprecher Marvin Teschke.
Polizei kann Brandstiftung nicht ausschließen
Im Zuge der Erkundung stellte die Feuerwehr im Erdgeschoss in den Räumlichkeiten eines Imbisses einen sogenannten Entstehungsbrand fest. Das Feuer hatte sich noch nicht ausgedehnt und konnte schnell gelöscht werden. Dennoch entstand ein erheblicher Schaden, dessen genaue Höhe noch ermittelt wird.
Verletzt wurde niemand - noch nicht. Denn: „Nach aktuellem Stand kann eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen“, so Teschke.
Anwohner melden sich mit Hinweisen bei der Polizei
Der Brand reiht sich möglicherweise in eine ganze Serie ein. Mehrfach gerieten zuletzt in Hauskellern in Zeven Rauchmelder in Brand. Alle diese Brände ereigneten sich in einer Straße: im Eschenweg.
Mehrere Hinweise hat es dazu bereits von Anwohnern gegeben, sagt Polizeisprecher Teschke in der „Zevener Zeitung“. Ein konkreter Tatverdacht habe sich daraus aber noch nicht ergeben.
Die Feuerwehr war in der Stadt jüngst häufig gefordert: Erst Mitte Februar sorgte eine Reihe von Bränden in Zeven für großen Sachschaden. Unter anderem gerieten in der Straße Hinter der Bahn Fahrzeuge, ein Carport und ein angrenzendes Wohnhaus in Brand. Noch in derselben Nacht brannte in der Straße Meyerhöfen ein Schuppen sowie ein Holzstapel.
Polizeisprecher Teschke betont jedoch, dass es bislang keine Hinweise darauf gibt, dass diese Brände in einem Zusammenhang stehen. (ha/tip)
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