Kollision beim Überholen: 27-jähriger Motorradfahrer stirbt
Ein Motorradfahrer wurde in Sottrum tödlich verletzt (Symbolbild). Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Tödlicher Unfall: Ein Audi-Fahrer schert im Kreis Rotenburg zum Überholen aus und übersieht dabei einen Honda-Fahrer auf der Gegenfahrbahn.
Landkreis Rotenburg/Harburg. Wie die Rotenburger Polizei mitteilt, ist es am Montagmorgen gegen 6.58 Uhr in Sottrum zu einem schweren Unfall gekommen, bei dem ein Motorradfahrer sein Leben verlor.
„Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war ein 46-jähriger Mann mit seinem Audi auf der Everinghauser Straße unterwegs“, sagt Polizeisprecher Marvin Teschke. Als der Audi-Fahrer zum Überholen eines vorausfahrenden Fahrzeugs ausscherte, kam es zur frontalen Kollision mit dem entgegenkommenden Motorradfahrer auf einer Honda.
Motorradfahrer wird nach Unfall in Sottrum reanimiert
Der 27-Jährige wurde lebensbedrohlich verletzt und reanimiert. „Er verstarb kurze Zeit später an der Unfallstelle“, so Teschke.
Bei dem Audi-Fahrer ergaben sich nach ersten Erkenntnissen der Ermittler keine Hinweise auf eine Beeinträchtigung seiner Verkehrstüchtigkeit.
Die Polizei ermittelt gegen den 46-Jährigen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Sein Führerschein und das Unfallfahrzeug wurden beschlagnahmt.
Sattelauflieger mit Batterien brennt auf A1 aus
Am Dienstag, gegen 3.30 Uhr, meldeten mehrere Zeugen der Polizei einen brennenden Sattelzug auf dem Seitenstreifen der Autobahn 1 auf Höhe Seevetal, in Fahrtrichtung Bremen. Zahlreiche Einsatzkräfte wurden zu dem Feuer zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Harburg und dem Maschener Kreuz geschickt.
Der Sattelauflieger war mit Batterien beladen. „Nach Angaben des Fahrers hatte sich während der Fahrt ein Brand auf der Ladefläche entwickelt“, so Polizeisprecher Jan Krüger. Dem Fahrer sei es gelungen, den Sattelzug auf dem Standstreifen abzustellen. Der Mann blieb unverletzt.
60.000 Euro Schaden bei Feuer bei Seevetal
Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf mindestens 60.000 Euro. Wie es zu dem Brand gekommen ist, ist noch unklar. Die Autobahnpolizei Maschen hat entsprechende Ermittlungen eingeleitet.
Die Autobahn wurde aufgrund der starken Rauchentwicklung zunächst in beide Richtungen voll gesperrt. Ab 4.15 Uhr floss der Verkehr in Fahrtrichtung Hamburg. Die Vollsperrung in Richtung Bremen wurde gegen 6 Uhr aufgehoben. (fe/pm)
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