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Tierischer Einsatz in Burweg: Vogel zwingt Autofahrer zu Umwegen über Feldwege

Die gerettete Dohle in den Händen von Burwegs Ortsbrandmeister Michael Eckhoff.

Die gerettete Dohle in den Händen von Burwegs Ortsbrandmeister Michael Eckhoff. Foto: Feuerwehr Burweg

Zwei nicht ganz alltägliche Einsätze erlebten die Feuerwehrleute in Burweg und Himmelpforten. Eine Dohle und ein Bürostuhl waren die Gründe dafür.

Von Redaktion 04.10.2026, 17:48 Uhr
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Burweg. Am Sonntagnachmittag rückte die Feuerwehr Burweg zu einem Spezialeinsatz aus. Wie Rolf Hillyer-Funke, Sprecher der Feuerwehren in der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten, berichtet, hatte sich ein besorgter Hauseigentümer gemeldet. Grund dafür war, dass ein Vogel auf dem Schornstein des Hauses an der Straße Im Moor hinter einem Gitter quasi gefangen war.

„Genau genommen handelte es sich bei dem Vogel um einen gefiederten Einbrecher, der sich selbst in die Bredouille gebracht hatte“, so Hillyer-Funke augenzwinkernd. Da der Schornstein in der Vergangenheit häufig von Dohlen heimgesucht worden war, hatten Handwerker bei Dachdeckerarbeiten eine Schornsteinabdeckung mit Vogelgitter installiert.

Dohle kann sich nicht aus Vogelgitter befreien

Das installierte Vogelgitternetz war augenscheinlich von einer Dohle ausgehebelt worden. Der Vogel hatte sich demnach unter dem Gitter hineingezwängt und kam jetzt nicht wieder heraus. Ortsbrandmeister Michael Eckhoff und sein Stellvertreter Sönke Deede rückten an und erarbeiteten zusammen mit dem Hausbesitzer einen Plan. Am Ende konnte Eckhoff hochklettern, den Vogel greifen und ihn somit aus seinem Gefängnis in luftiger Höhe befreien.

Für die Rettungsmission musste die Straße im Moor von der Feuerwehr für etwa eine halbe Stunde voll gesperrt werden. Autofahrer, die zwischen Burweg und Breitenwisch unterwegs waren, mussten für die Dauer des Einsatzes eine Ausweichroute über Feldwege in Kauf nehmen.

Brennender Bürostuhl in Himmelpforten

Einen ebenfalls nicht ganz alltäglichen Einsatz hatte die Ortsfeuerwehr Himmelpforten am Sonntag gegen 1 Uhr. Die Feuerwehrleitstelle meldete einen brennenden Stuhl in einem Gebäude in der Straße Forth in Himmelpforten.

Schneller als die Feuerwehr war in diesem Fall die Polizei Stade. „Als die ersten Feuerwehreinsatzkräfte an der angegebenen Adresse eintrafen, hatte die Polizei schon wertvolle Vorarbeit geleistet“, so Rolf Hillyer-Funke. Die Polizisten hätten mit ihrem Handfeuerlöscher begonnen, den brennenden Bürostuhl, der sich in einem Raum im Erdgeschoß eines Mehrfamilienhauses befand, zu löschen.

Mit zusätzlichem Wasser wurde das Feuer bekämpft und schließlich gelöscht. Der brennende Stuhl hatte jedoch zu einer Rauchentwicklung in der betroffenen Wohnung geführt. Unter Einsatz eines Lüfters wurden die Räumlichkeiten im Erdgeschoß gelüftet. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Polizei Stade begann noch vor Ort mit den Ermittlungen zur Brandursache. (ham/pm)

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