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Blaulicht

Nicht angeleint: Hund beißt 20-Jährige in den Oberschenkel

Ein Hund hat eine 20-jährige Frau in Winsen attackiert. (Symbolbild)

Ein Hund hat eine 20-jährige Frau in Winsen attackiert. (Symbolbild) Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Eine Frau wurde in Winsen (Luhe) von einem Hund attackiert. Gleich zwei Mal kam es im Kreis Harburg zu Brandstiftungen. Der Blaulicht-Report.

Von Redaktion 31.07.2026, 05:50 Uhr
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Winsen. Am Mittwoch (29. Juli) befand sich nach Angaben der Polizeiinspektion Harburg gegen 19.20 Uhr eine 20-jährige Frau zusammen mit mehreren Bekannten im Grapenkamp in Winsen. „Als die Gruppe an einem Grundstück vorbeiging, an dem ein Anwohner gerade Gartenarbeiten durchführte, lief ein Hund auf die Frau zu und biss sie in den Oberschenkel“, berichtet Henning Flader von der Polizeiinspektion Harburg.

Der bislang unbekannte Hundehalter, der dem im Garten arbeitenden Mann zuschaute, rief seinen nicht angeleinten Hund demnach nicht aktiv zurück. „Die junge Frau konnte sich von dem Hund lösen und begab sich danach in ein Krankenhaus“, berichtet Flader.

Bei dem Hundehalter soll es sich um einen 50 bis 60 Jahre alten Mann handeln, der ein schmales Gesicht, weiße Haare und Bartstoppeln hatte. Die Polizei Winsen nimmt Hinweise unter 04171/7960 entgegen.

Zwei Brandstiftungen in Buchholz und Hanstedt

Zudem berichtet die Polizeiinspektion Harburg von einem Feuer in einem Waldstück im Ortfeld in Buchholz. Feuerwehr und Polizei wurden am Donnerstag (30. Juli) gegen 0.40 Uhr alarmiert, weil ein Zeuge brennenden Sperrmüll entdeckt und gemeldet hatte.

„Vor Ort konnten die Einsatzkräfte brennende Span- und Faserplatten feststellen“, sagt Henning Flader. Zudem hatte sich das Feuer bereits auf die umliegende Vegetation von etwa 50 Quadratmetern ausgebreitet. „Die Ermittler gehen nach dem bisherigen Erkenntnisstand von Brandstiftung aus“, so Flader weiter.

Die Feuerwehr aus Buchholz konnte den Brand zügig löschen.Zeugen werden gebeten, sich an die Polizeiinspektion Harburg in Buchholz unter 04181/ 2850 zu wenden.

Bereits am 22. Juli war es in Hanstedt im Landkreis Harburg zu einer Brandstiftung gekommen. Ein Zeuge hatte ein Feuer an einem Schuppen in der Feldmark westlich der Straße An den Wiesen entdeckt. Die alarmierte Feuerwehr aus Hanstedt konnte das Feuer schnell löschen, so dass eine Ausweitung verhindert werden konnte.

„Festzustellen war, dass es in dem Schuppen zu dem Ausbruch des Feuers gekommen war. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen geht die Polizei von einer vorsätzlichen Brandlegung aus“, so Henning Flader. Zeugen, die Hinweise auf verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Umstände in dem Bereich geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeistation Stelle unter 04174/ 6689815 in Verbindung zu setzen.

Wohnwagen löst sich auf A7 von Anhängerkupplung

Auch auf der A7 war der Einsatz der Polizei erforderlich: Am Mittwoch (30. Juli) zog ein in Richtung Hamburg fahrender Abschleppdienst einen Wohnwagen. In Höhe Egestorf löste sich dieser von der Kupplung und schleuderte über alle drei Fahrstreifen in die Mittelschutzplanke.

„Alle nachfolgenden Verkehrsteilnehmer erkannten die Situation rechtzeitig und konnten ihre Fahrzeuge abbremsen“, berichtet Henning Flader. Am Wohnwagen und der Mittelschutzplanke entstand ein Gesamtschaden von etwa 7000 Euro. „Warum sich der Wohnwagen löste, wird zurzeit noch ermittelt“, so Flader. (tom/pm)

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