Darum kontrollierte die Polizei im großen Stil an der A1
Beamte konrollieren an der Raststätte Stillhorn-Ost einen Lkw. Foto: Marcus Golejewski/dpa
Mit vereinten Kräften gehen Polizei und Zoll rund um Hamburg gegen Schwerlasttransporte vor. Die sind in der Vergangenheit häufig negativ aufgefallen.
Hamburg. Die Transporte von Gefahrgut, Abfall, Schwerlasten und Containern standen bei einer Großkontrolle der Polizei auf dem Hamburger Stadtgebiet im Vordergrund. Unter der Leitung der Wasserschutzpolizei waren Polizisten aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen sowie Kräfte des Zolls, des Bundesamtes für Logistik und Mobilität (BALM) und auch Polizisten aus den Niederlanden im Einsatz.
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Kontrolliert wurde unter anderem auf der Autobahnraststätte Stillhorn-Ost auf der A1 sowie auf einem Parkplatz am Altenwerder Hauptdeich und im Hafengebiet. Der Einsatz sollte bis in den Nachmittag andauern. Ergebnisse lagen zunächst nicht vor.

Beamte der Polizei, des Zolls, des Bundesamtes für Logistik und Mobilität (BALM) und der niederländischen Polizei waren im Einsatz. Foto: Marcus Golejewski/dpa
Die Polizei Hamburg führt derlei Verkehrskontrollen rund um den Schwerlast- und Containerverkehr regelmäßig durch. Ziel ist es, das Fahrpersonal und die Logistikunternehmen zu sensibilisieren und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.
Windkraftanlagen: Transporte über B73
Zahlreiche Windkraftanlagen werden etwa in Schwerlasttransportern von Cuxhaven aus niedersachsenweit verteilt - dabei bevorzugt auch über B73 und A27.
Die Transporte dürften aufgrund der enormen Abmessungen und Gewichte nur eine ganz bestimmte, vorher fest definierte Fahrstrecke benutzen, müssten Begleitfahrzeuge zur Absicherung dabeihaben und dürften in der Regel nur nachts fahren.
Bei groben Verstößen drohen Fahrern und verantwortlichen Speditionen Ordnungswidrigkeitenverfahren, so die Polizei. Gegen die Speditionen können Vermögensabschöpfungsverfahren eingeleitet werden. (dpa/pm)