Zähl Pixel
Blaulicht

Brände: Traktor am Deich auf Krautsand in Flammen

Im Bereich des Außendeichs auf Krautsand kam es bei Mäharbeiten am Deich zum Brand eines Traktors.

Im Bereich des Außendeichs auf Krautsand kam es bei Mäharbeiten am Deich zum Brand eines Traktors. Foto: Feuerwehr Drochtersen/Facebook

Die Rauchsäule war weithin sichtbar - nicht nur am Krautsander Deich. Auch andernorts war ein Traktor nicht mehr zu retten

Von Redaktion 18.08.2026, 06:55 Uhr
3 Monate Premium-Zugriff auf tageblatt.de für nur 0,99 €! Jetzt sichern!

Drochtersen/Stade. Am späten Sonntagnachmittag war auf Krautsand ein kleiner Traktor bei Mäharbeiten am Außendeich in Brand geraten. Das berichtet die Feuerwehr Drochtersen via Instagram. „Bei unserem Eintreffen war die Rauchsäule bereits weithin sichtbar“, heißt es dort.

Die Flammen seien gelöscht, der Traktor mit Schaum bedeckt worden. „Um die noch heißen Fahrzeugteile zu kühlen und eine erneute Entzündung durch vorhandene Restwärme zu verhindern.“ Das Feuer war so schnell unter Kontrolle.

Die Rauchsäule auf Krautsand war weithin sichtbar.

Die Rauchsäule auf Krautsand war weithin sichtbar. Foto: Feuerwehr Drochtersen/Facebook

Traktor-Kabine brennt vollständig aus

Am Montagnachmittag kam es zu einem weiteren Feuer: Die Feuerwehren aus Schiffdorf, Bramel und Sellstedt (Landkreis Cuxhaven) wurden um 15.19 Uhr, zusammen mit der Polizei, zu einem Feuer in die Schleusenstraße nach Schiffdorf alarmiert.

„Auf einem landwirtschaftlichen Betrieb hatte ein Traktor begonnen zu brennen. Er befand sich in unmittelbarer Nähe zu einem Viehstall“, berichtet Gemeindepressesprecher Sönke Eriksen. Unter Atemschutz leitete ein Trupp direkt die Brandbekämpfung ein.

Ein Trupp der Freiwilligen Feuerwehr Schiffdorf unter Atemschutz während der Löscharbeiten.

Ein Trupp der Freiwilligen Feuerwehr Schiffdorf unter Atemschutz während der Löscharbeiten. Foto: Freiwillige Feuerwehr Schiffdorf

„Parallel wurde ein Lüfter am Stall in Stellung gebracht, um die giftigen Rauchgase schnell aus dem Stall zu drücken und so Gesundheitsschäden für die Tiere zu verhindern“, berichtet Eriksen.

Trotz des schnellen Eingreifens des Besitzers mit mehreren Feuerlöschern konnte das vollständige Ausbrennen der Kabine nicht verhindert werden. Der Einsatz wurde von der Feuerwehr nach 40 Minuten beendet.

Brand auf Bauernhof?

Die Feuerwehren aus Heeslingen, Boitzen, Brauel und Wiersdorf (Landkreis Rotenburg) wurden am Montag zu einem gemeldeten Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes alarmiert. „Vor Ort stellte sich heraus, dass in einem Waldstück auf dem Gelände eines angrenzenden Jugendhofes eine kleine, selbstgebaute Hütte in Brand geraten war“, berichtet Christian Müller von der Feuerwehr der Samtgemeinde Zeven.

Die Feuerwehr bei den Nachlöscharbeiten in Heeslingen.

Die Feuerwehr bei den Nachlöscharbeiten in Heeslingen. Foto: Samtgemeindefeuerwehr Zeven

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Hütte bereits in Vollbrand. Unter Atemschutz begannen die Feuerwehrleute umgehend mit der Brandbekämpfung. „Die eingeleiteten Löschmaßnahmen zeigten schnell Wirkung und eine Ausbreitung des Feuers auf die umliegende Vegetation konnte verhindert werden“, so Müller.

Da der Brand auf die Hütte begrenzt war und die Kräfte aus Heeslingen für die weiteren Maßnahmen ausreichten, konnten die Feuerwehren aus Boitzen, Brauel und Wiersdorf die Einsatzstelle nach ihrem Eintreffen wieder verlassen. Die Hütte selbst wurde durch das Feuer vollständig zerstört.

Nach Abschluss der Löscharbeiten kontrollierten die Einsatzkräfte den umliegenden Waldboden mithilfe einer Wärmebildkamera auf mögliche Glutnester. Insgesamt waren rund 35 Kräfte vor Ort im Einsatz.

Die Ursache des Brandes ist derzeit unklar. Die weiteren Ermittlungen zur Brandentstehung übernimmt die Polizei.

Waldbrand in Badenstedt – Zehn Quadratmeter in Flammen

Auch die Feuerwehren aus Badenstedt, Zeven und Rhade (Landkreis Rotenburg) wurden laut Christian Müller am Montag alarmiert. Sie mussten zu einem Waldbrand ausrücken. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass am Rand eines Waldweges eine Fläche von rund zehn Quadratmetern brannte.

„Die Feuerwehr leitete umgehend die Brandbekämpfung ein und konnte eine weitere Ausbreitung auf den umliegenden Wald verhindern“, sagt Müller. Um auch versteckte Glutnester im Boden aufzuspüren, wurde der betroffene Bereich mit Dunghaken weiträumig aufgelockert und kontrolliert. Anschließend löschten die Einsatzkräfte die Fläche unter Zugabe von Netzmitteln gründlich ab.

Eine kleine Fläche neben einem Waldweg waren in Brand geraten.

Eine kleine Fläche neben einem Waldweg waren in Brand geraten. Foto: Samtgemeindefeuerwehren Zeven

Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Badenstedt, Zeven und Rhade vor Ort. „Trotz der Regenfälle der vergangenen Tage sind die Waldböden weiterhin sehr trocken“, sagt Müller. Die Feuerwehr weist deshalb darauf hin, dass weiterhin eine erhöhte Waldbrandgefahr besteht und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden sollten. (tom/pm)

Copyright © 2026 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel