Streit zwei Männer – Pistolenschütze kommt in geschlossene Psychiatrie
«Polizei» steht auf der Uniform eines Polizisten. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild
In Stotel im Landkreis Cuxhaven hatten sich zwei Männer eine körperliche Auseinandersetzung geliefert. Aus einer Schreckschusspistole hatte sich ein Schuss gelöst.
Nachdem der Polizei am vergangenen Donnerstag gemeldet worden war, dass bei einem Streit in Stotel möglicherweise Schüsse gefallen seien, kam es zu einem größeren Einsatz. Wie die Polizei weiter berichtete, war es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern im Alter von 53 und 47 Jahren gekommen.
Auseinandersetzung mit Schreckschusswaffe löst Großeinsatz aus
Der 53-Jährige hatte den 47-Jährigen mit einer Schusswaffe bedroht. Bei der folgenden körperlichen Auseinandersetzung löste sich dann ein Schuss aus der Waffe. Es handelte sich hierbei um eine Schreckschusswaffe. Bei der Auseinandersetzung wurde der 47-Jährige leicht verletzt, musste aber nicht weiter behandelt werden. Der Einsatz zog die Aufmerksamkeit vieler Anwohner und weiterer Personen auf sich. Die Sachverhaltsaufnahme wurde daher unter der Begleitung starker Polizeikräfte durchgeführt.
Wegen der Möglichkeit einer psychischen Erkrankung wurde der 53-jährige Anwohner dem sozialpsychiatrischen Dienst des Landkreises Cuxhaven vorgestellt. Dieser ordnete die Unterbringung in einer geschlossenen Klinik an. (pm/ger)