23-Jähriger durch Messerstiche verletzt: Festnahme am Harburger Bahnhof
Die Polizei hat einen Tatverdächtigen am Harburger Bahnhof festgenommen. (Symbolbild) Foto: Hendrik Schmidt/dpa
Nach einem Streit in Heimfeld kommt ein 23-Jähriger mit Verletzungen ins Krankenhaus. Der Tatverdächtige wird mit zwei Messern am Bahnhof gefasst.
Harburg. Nachdem am Mittag des Karfreitags ein 23-Jähriger bei einer Auseinandersetzung in einer Wohnung lebensgefährlich verletzt worden war, nahmen Einsatzkräfte der Bundespolizei einen 27-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.
„Nach den bisherigen Erkenntnissen kam es in einer Wohnung im Hamburger Stadtteil Heimfeld zunächst zu einem Streit zwischen dem 23-jährigen Bewohner und dem 27-jährigen Mann“, berichtet Polizeisprecher Patrick Schlüse. Im Zuge der Auseinandersetzung sei der 23-Jährige durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich verletzt worden. Der Angreifer flüchtete aus der Wohnung.
Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr transportierten den Verletzten unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus. Es besteht weiterhin Lebensgefahr.
Festnahme am Harburger Bahnhof nach Fahndung mit Hubschrauber
Rund ein Dutzend Funkstreifenwagenbesatzungen und der Polizeihubschrauber Libelle fahndeten mit Erfolg nach dem 27-Jährigen. Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen den Tatverdächtigen am Bahnhof Harburg vorläufig fest.
„Da der Mann leichte Verletzungen aufwies, wurde er von einer Rettungswagenbesatzung unter polizeilicher Begleitung zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht“, sagt der Polizeisprecher.
Der Mann soll nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ins Untersuchungsgefängnis gebracht werden.
Das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes übernahm die psychosoziale Akutbetreuung von Zeuginnen und Zeugen sowie Angehörigen.
Der Kriminaldauerdienst übernahm die ersten Ermittlungen vor Ort, die nun durch die Mordkommission in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft weitergeführt werden.