A24 zwei Tage lang auf 17 Kilometern voll gesperrt
Die A24 ist in Mecklenburg-Vorpommern auf 17 Kilometern für 50 Stunden voll gesperrt. (Symbolbild) Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa
Brückenarbeiten in Mecklenburg-Vorpommern erfordern auf der A24 schon die vierte Vollsperrung des Jahres. Pendler auf der Autobahn zwischen Hamburg und Berlin trifft es dieses Mal besonders lange.
Hagenow. Die zwischen Hamburg und Berlin verlaufende Autobahn 24 wird auf knapp 17 Kilometern in Mecklenburg-Vorpommern für 50 Stunden voll gesperrt. Die Sperrung soll am Nachmittag beginnen und beide Fahrtrichtungen betreffen. Grund sind Brückenbauarbeiten nahe der Ortschaft Lüblow, wie die Autobahn GmbH des Bundes mitteilte.
Die Vollsperrung beginnt demnach um 14.00 Uhr und dauert voraussichtlich bis Donnerstag, 16.00 Uhr. Betroffen ist der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Hagenow und Wöbbelin im Landkreis Ludwigslust-Parchim.
In Richtung Berlin müssen Fahrer die Autobahn an der Anschlussstelle Hagenow verlassen und eine ausgeschilderte Umleitungsstrecke nutzen. Sie können in Wöbbelin wieder auffahren. In Richtung Hamburg muss die A24 an der Anschlussstelle Wöbbelin verlassen werden.
Vierte und bisher längste Vollsperrung
Es ist bereits die vierte und längste Vollsperrung in dem Bereich seit Jahresbeginn. Am drei Tagen im Januar war die A24 wegen der Einrichtung von zwei Brückenbaustellen für jeweils sieben bis acht Stunden gesperrt gewesen.
Grund für die aktuelle Sperrung ist nach Worten eines Sprechers, dass die alte, marode Brücke bei Lüblow abgerissen wird. Dabei werde die Brücke in 14 einzelne Teile zerlegt, die jeweils 20 bis 30 Tonnen schwer seien. Diese würden mit Hilfe zweier Kräne herausgehoben, auf Tieflader verladen und abtransportiert. Unter diesen schwebenden Lasten könnten keine Autos durchfahren.
Weitere Sperrung zum Monatsende geplant
Voraussichtlich Ende Februar soll dasselbe mit der zweiten maroden Brücke in dem Abschnitt bei Alt Zachun passieren. Dann werde erneut eine Vollsperrung nötig, so der Sprecher.
Bei Neu Zachun und Lüblow werden den Angaben zufolge anschließen zwei Behelfsbrücken errichtet. „Diese ersetzen dann Brücken, die jetzt schon in keinem guten Zustand sind“, hatte ein Unternehmenssprecher vor Beginn der Arbeiten erklärt. Damit solle vermieden werden, dass es wegen Brückenschäden „lange und massive Behinderungen auf der Strecke“ geben könnte.