Zähl Pixel
Wetter

Auf dem Brocken schneit es

Auf dem Brocken in Harz ist es noch einmal winterlich. (Archivbild)

Auf dem Brocken in Harz ist es noch einmal winterlich. (Archivbild) Foto: Matthias Bein/dpa

Der Winter lässt im Harz noch einmal grüßen: Der Brocken bekommt mitten im April eine weiße Decke.

Von dpa Montag, 20.04.2026, 17:10 Uhr

Wernigerode. Auf dem Brocken im Harz schneit es. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sorgen kühlere Luftmassen in Verbindung mit Niederschlag für Schneefall. Die Temperaturen liegen bei minus ein bis minus zwei Grad, sodass der Schnee sogar kurzzeitig liegen bleiben könnte.

Mit Eis bedeckt ist eine Glasflasche auf einem Tisch auf dem Brocken.

Mit Eis bedeckt ist eine Glasflasche auf einem Tisch auf dem Brocken. Foto: Matthias Bein/dpa

Auch in höheren Lagen im Umfeld sind vereinzelt Schneeflocken möglich. Der Deutsche Wetterdienst dämpft jedoch die Hoffnungen auf einen winterlichen Ausflug im Schnee: Es sei damit zu rechnen, dass der Schneefall in etwa zwei bis drei Stunden wieder aufhört, hieß es am Nachmittag.

Tagsüber fast 20 Grad, nachts Minusgrade

Tagsüber frühlingshaft warm, nachts frostig: Ein Hochdruckgebiet sorgt in den kommenden Tagen bundesweit für große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. „Fast überall in Deutschland muss in den nächsten Nächten mal mit Bodenfrost gerechnet werden, gebietsweise ist auch leichter Luftfrost zu erwarten“, teilte der DWD mit. „Frostempfindliche Pflanzen sollten deswegen unbedingt geschützt werden.“

Zur Wochenmitte scheint demnach fast überall in Deutschland die Sonne, im Südwesten Deutschlands steigen die Höchstwerte tagsüber auf bis zu 20 Grad Celsius. Nachts werden dagegen Minusgrade erwartet, in der Nacht zum Mittwoch etwa können die Temperaturen auf bis zu minus drei Grad sinken.

Bis zum Ende der Woche bleibt es in der Südhälfte sonnig. In der Nordhälfte breiten sich dagegen hochnebelartige Wolken aus, es soll aber trocken bleiben. Zum Wochenende hin wird laut DWD für Nordeuropa ein erneuter Kälteeinbruch erwartet. „Inwieweit der auch Deutschland im Verlauf trifft oder nur streift, ist noch unklar“, hieß es. „Die Nachtfrostgefahr bleibt also Thema und könnte sich sogar noch mal verschärfen, was für die Obstblüte zu einer Gefahr werden könnte.“

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel