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Verspätungen und Ausfälle

Bahn entschuldigt sich für Panne bei Entschädigungen

Bahn entschuldigt sich für falsche Entschädigungsschreiben (Foto-Archiv).

Bahn entschuldigt sich für falsche Entschädigungsschreiben (Foto-Archiv). Foto: Bodo Marks/dpa

Nach dem Wintersturm „Elli“ haben viele Bahnfahrer Anspruch auf eine Rückerstattung. Doch was in den Antwortschreiben der Deutschen Bahn steht, sorgt teils für Unverständnis.

Von dpa Mittwoch, 14.01.2026, 16:45 Uhr

Berlin. Nach dem Wintersturm „Elli“ ist es bei der Deutschen Bahn zu einer Panne bei der Bearbeitung von Rückerstattungen gekommen. „Aufgrund eines technischen Fehlers wurden Einreichungen nicht korrekt bearbeitet“, teilt die Bahn bei Anruf ihrer Hotline für Fahrgastrechte mit. „Wir werden diese erneut bearbeiten und sie wie gewohnt per Mail oder per Post informieren.“ Für den Fehler bitte der Konzern um Entschuldigung.

„Betroffen war aber nur ein Teil der Entschädigungsanträge in einem kurzen Zeitraum“, teilte eine Sprecherin auf Anfrage mit. Der Fehler sei mittlerweile gefunden und behoben worden. Wie viele Fahrgäste falsche Antwortschreiben bekommen haben, sei noch nicht bekannt.

Entschädigung verwehrt, obwohl der Zug ausgefallen ist

So verwehrte die Bahn etwa für eine geplante ICE-Fahrt von Berlin nach Braunschweig am vergangenen Freitag eine Entschädigung mit der Begründung, der Zug sei lediglich um eine Minute verspätet gewesen. Tatsächlich fiel die Verbindung aber aus. Dem Fahrgast hätte folglich eine Rückerstattung des Kaufpreises zugestanden. 

Wegen des Wintersturms „Elli“ war es vergangene Woche zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr gekommen. Im Norden Deutschlands wurde der Fernverkehr zwischenzeitlich eingestellt.

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