Zähl Pixel
Unfälle

Betrunkener Mann fällt am Berliner Tor auf S-Bahn-Gleise

An der S-Bahnstation Berliner Tor in Hamburg stürzte ein Mann in den Spalt zwischen Zug und Bahnsteigkante auf die S-Bahngleise. (Symbolbild)

An der S-Bahnstation Berliner Tor in Hamburg stürzte ein Mann in den Spalt zwischen Zug und Bahnsteigkante auf die S-Bahngleise. (Symbolbild) Foto: David Hammersen/dpa

Mit unsicherem Gang stürzt ein alkoholisierter Mann in Hamburg zwischen Zug und Bahnsteigkante auf die S-Bahn-Gleise. Die Polizei sperrt die Strecke zwischenzeitlich - und sieht Alkohol als Ursache.

Von dpa Samstag, 22.11.2025, 16:00 Uhr

Hamburg. Ein alkoholisierter Mann ist in Hamburg an der S-Bahn-Station Berliner Tor zwischen dem Spalt einer einfahrenden S-Bahn und dem Bahnsteig auf die Gleise gefallen. Der 58-Jährige wurde am Freitagabend von der Feuerwehr gerettet und von einem Rettungswagen mit mehreren Brüchen und Platzwunden in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte. 

Der 46 Jahre alte Triebfahrzeugführer der S-Bahn der Linie S1 auf der Fahrt Richtung Blankenese erlitt demnach einen Schock. Die Beamten werteten Videoaufnahmen und Zeugenaussagen aus und gehen nach derzeitigem Ermittlungsstand von einem Unfall unter Alkoholeinfluss aus. 

S-Bahn-Gleise zwischenzeitlich gesperrt

„Laut der vorhandenen Aufnahmen geht der Verunfallte mit sehr unsicherem Gang an der Bahnsteigkante entlang. Dabei versucht er sich bei einer einfahrenden S-Bahn abzustützen und stürzt in den Spalt“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei laut einer Mitteilung. Ein Alkoholtest des 58-Jährigen habe einen Wert von 2,2 Promille ergeben.

Für den knapp einstündigen Einsatz der Bundespolizei waren die S-Bahn-Gleise 1 und 2 am Berliner Tor demnach gesperrt und stromlos geschaltet worden. Um 21 Uhr beendeten die Beamten den Einsatz.

Unfall im Bahnbereich kein Einzelfall

Nach Angaben der Bundespolizei kommt es bei stark alkoholisierten Menschen „immer wieder“ zu schweren Unfällen im Bahnbereich. „Häufig gefährden sich alkoholisierte Personen durch ihr leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer“, wird der Polizeisprecher in der Mitteilung zitiert.

Weitere Themen

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Junge Frau erstochen - Urteil verzögert sich

Ein 31-Jähriger soll seine Nachbarin erstochen haben, die junge Frau verblutete. Vor Gericht sagt der Angeklagte, die Kontrolle über sich verloren zu haben. Wann fällt das Urteil?

Fliegerbombe in Wedel entschärft

6.000 Haushalte mussten bei eisigen Temperaturen ihre Wohnungen verlassen: In Wedel wurde eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft.

Schlafende Frau angezündet - Lebenslange Haft

Mitten in der Nacht zündet ein Mann seine Frau an. Für das Gericht ein grausamer Mord aus Heimtücke. Die Chance auf vorzeitige Haftentlassung soll es für den Angeklagten nicht geben.