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Auktion

Chiffriermaschine der Nationalsozialisten versteigert

Zehn Monate lang konnten die Alliierten die Enigma-verschlüsselten Funksprüche deutscher U-Boote nicht lesen. (Handout)

Zehn Monate lang konnten die Alliierten die Enigma-verschlüsselten Funksprüche deutscher U-Boote nicht lesen. (Handout) Foto: ---/Christie's images Ltd 2025/dpa

Die Enigma M4 galt als kaum entschlüsselbar: Monatelang konnten Alliierte im Zweiten Weltkrieg Funksprüche deutscher U-Boote nicht lesen. Eine Auktion zeigt, wie viel so ein Gerät heute noch wert ist.

Von dpa Donnerstag, 20.11.2025, 12:45 Uhr

Paris. Eine seltene deutsche Chiffriermaschine aus der Zeit des Nationalsozialismus ist in Paris für 482.600 Euro versteigert worden. Die Enigma M4 war im Zweiten Weltkrieg zur Verschlüsselung der Kommunikation der deutschen U-Boot-Flotte eingesetzt worden. Nach Angaben des Auktionshauses lag der Schätzwert der Maschine zwischen 200.000 und 300.000 Euro.

Die M4 wurde ab 1942 entwickelt. Daraufhin konnten die Alliierten rund zehn Monate lang die Funksprüche der deutschen U-Boote nicht mehr lesen, ein ungewöhnlich langer Zeitraum im Krieg. 

Enigma ist der Markenname und eine Sammelbezeichnung für eine Reihe von Rotor-Chiffriermaschinen, die ab den 20er-Jahren zur Verschlüsselung von Nachrichten verwendet wurden.

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