Corona in Niedersachsen: Kreis Stade mit drittniedrigster Inzidenz
Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle.
Nach Tagen des Anstiegs ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen wieder leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut gab den Wert am Mittwoch mit 1209,4 an.
Am Vortag lag die Inzidenz noch bei 1213,5. 25 neue Todesfälle wurden im Zusammenhang mit der Pandemie registriert. Spitzenreiter bei den Inzidenzzahlen bleibt der Landkreis Grafschaft Bentheim mit 2710,8. Den niedrigsten Wert hat der Landkreis Wesermarsch mit 645,0.
Die niedrigste allgemeine Inzidenz in Niedersachsen verzeichnete weiterhin der Landkreis Wesermarsch mit einem Wert von 645,0. Danach folgten der Stadtkreis Wilhelmshaven (707,6) und der Kreis Stade (777,7). Die niedrigste Inzidenz meldete der Landkreis Friesland mit 232,4.
Hospitalisierungsinzidenz stiegt leicht an
Die Hospitalisierungsinzidenz stieg von 11,0 leicht auf 11,2 an. Diese Größe bezeichnet die Zahl der Neuaufnahmen von Patientinnen und Patienten in Kliniken je 100 000 Menschen innerhalb einer Woche. Es können auch Menschen mit positivem Corona-Test darunter sein, die wegen anderer Erkrankungen in der Klinik sind. Die Auslastung der Intensivstationen mit Covid-19-Patienten erhöhte sich wieder auf 5,4 nach 5,3 am Vortag.
In Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen am Mittwoch laut RKI bei 730,0, am Dienstag betrug die Inzidenz 723,0. Im Zusammenhang mit Corona gab es im kleinsten Bundesland einen weiteren Toten. (dpa)