Eingeschneit mit den Kindern: Zehn Tipps gegen die Langeweile
Wenn draußen der Schneesturm tobt, sind Ausflüge zum Schlittenfahren zu gefährlich. Doch es gibt spaßige Alternativen für drinnen. Foto: Matthias Bein/dpa
Der Landkreis versinkt im Schnee, die Schulen sind geschlossen: Das Wetter zwingt heute viele Familien zum Umplanen. Doch was tun, wenn man nicht raus kann zum Spielen? Hier einige Ideen.
1. Haushaltsdetektive
Ein Suchspiel für die ganze Wohnung: Die Kinder sollen fünf bestimmte Dinge finden, zum Beispiel fünf blaue Gegenstände oder fünf runde Dinge. Das Spiel lässt sich leicht variieren – mit Zeitlimit für ältere Kinder oder gemeinsamem Suchen für die Kleineren.
2. Hörspiele selbst machen
Gemeinsam eine Geschichte erzählen und die passenden Geräusche mithilfe von Haushaltsgegenständen (etwa Holzlöffeln, Papier, Gläsern) selbst machen.

Ein eigenes Hörspiel aufzunehmen geht ganz einfach. Foto: Wolfram Kastl/dpa
Wer mag, kann das ganze Hörspiel mit dem Smartphone aufzeichnen und sich am Ende gemeinsam anhören.
3. Brief oder Nachricht schreiben
Bis man die Großeltern oder die Schulfreunde wieder persönlich trifft, können Kinder Briefe, Karten oder kleine Botschaften vorbereiten.

Wieso nicht mal einen Brief an die Oma oder den Schulfreund schreiben anstatt nur an den Weihnachtsmann? Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Alternativ lassen sich kurze Sprachnachrichten aufnehmen und verschicken – eine schöne Möglichkeit, in Kontakt zu bleiben.
4. Lieblingslieder-Playlist
Jedes Familienmitglied nennt seine Lieblingslieder und packt sie in eine Playlist. Die Musik wird abgespielt, dazu wird getanzt oder geraten, welches Lied gerade läuft. Wer keine Musik-App nutzen möchte, kann Lieder auch vorsingen, summen oder klatschen.
5. Eislaterne basteln
- Luftballons zu etwa zwei Dritteln mit Wasser füllen, optional mit Lebensmittelfarbe oder kleinen Beeren.
- Gut zubinden und mehrere Stunden oder über Nacht draußen bei Minusgraden oder im Gefrierfach gefrieren lassen.

Damit die Eislaterne nicht schmilzt, hilft es, ein Stück Filz oder Holz unterzustellen. Foto: Jessica Lichetzki/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa
- Anschließend den Ballon vorsichtig entfernen, oben eine Öffnung freilegen und ein LED-Teelicht einsetzen. Falls sie zu klein ist, eine Kuhle in das Eis kratzen oder den Rand etwas abschaben.
- Die Eislaterne am besten draußen aufstellen.
Hinweis: Echte Kerzen sind wegen der Schmelzgefahr nicht empfehlenswert.
6. Verstecken XXL
Das klassische Versteckspiel wird auf die ganze Wohnung ausgeweitet. Für jüngere Kinder helfen Hinweise wie „warm“ oder „kalt“. Wichtig: nur sichere Verstecke nutzen, nicht in Schränke oder Geräte klettern.
7. Fantasie-Schneemann bauen
Wenn draußen kein Schneemann möglich ist, entsteht er drinnen: aus Kissen und Decken oder als gemalter Traum-Schneemann auf Papier. Auch Namen, Kleidung oder Superkräfte dürfen erfunden werden.
8. Der Boden ist Eis
Ähnlich wie „Der Boden ist Lava“: Der Boden gilt als eisig und darf nicht betreten werden.
Vorbereitungen
Winterwetter: Was Sie jetzt rund ums Haus erledigen sollten
Fortbewegen ist nur über Kissen, Teppiche oder niedrige Möbel erlaubt – ganz ohne Klettern oder Springen aus großer Höhe.
9. Wer bin ich heute?
Jeder zieht einen Zettel mit einer Rolle (Tier, Beruf, Fantasiefigur). Für eine festgelegte Zeit – etwa eine Stunde oder einen Nachmittag – wird diese Rolle gespielt.
10. Eine Kissenhöhle bauen
Mit Decken, Kissen und Stühlen entsteht eine gemütliche Höhle. Sie eignet sich perfekt zum Lesen, Erzählen, Ausruhen oder als Rückzugsort an langen Tagen zu Hause.