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Nach Kritik

Ersatzverkehr Hamburg–Berlin wieder mit hochwertigen Bussen

Der Busbetreiber und die Deutsche Bahn einigten sich in der Nacht auf Freitag nach intensiven Gesprächen. (Archivbild)

Der Busbetreiber und die Deutsche Bahn einigten sich in der Nacht auf Freitag nach intensiven Gesprächen. (Archivbild) Foto: Philip Dulian/dpa

Nach Ärger um alte Busse bringt das Busunternehmen jetzt wieder hochwertigere Fahrzeuge auf die Strecke. Der Austausch erfolgt schrittweise.

Von dpa Freitag, 13.03.2026, 09:05 Uhr

Berlin. Im Bus-Ersatzverkehr zwischen Hamburg und Berlin werden die gebrauchten Fahrzeuge nach Angaben der Deutschen Bahn nun wieder durch die ursprünglich eingesetzten neueren Modelle ausgetauscht. Seit Freitagmorgen seien die ersten hochwertigeren Fahrzeuge im Einsatz, wie der Konzern mitteilte. „Der aufwendige Tausch der über 200 Fahrzeuge wird sich teilweise noch über das Wochenende hinziehen und am Montag abgeschlossen sein.“ Die Einigung sei in der Nacht auf Freitag nach „intensiven Gesprächen“ erfolgt.

Wegen Streitigkeiten mit einem Investor hatte der aktuelle Betreiber Ecovista Anfang März quasi über Nacht rund 200 Neufahrzeuge durch gebrauchte Busse ausgetauscht. Die Fahrzeuge entsprechen in Ausstattung und Qualität nicht dem vertraglich vereinbarten Standard. Es kam etwas häufiger zu Ausfällen. Die Deutsche Bahn hatte Ecovista daher abgemahnt und auf die Einhaltung der Verträge gepocht.

Die komplette Inbetriebnahme der Bahnstrecke Berlin-Hamburg soll am 14. Juni erfolgen, sechs Wochen später als ursprünglich geplant. Die Strecke wird seit August umfassend saniert. Insbesondere in Berlin und Brandenburg bleiben Pendlerinnen und Pendler nun deutlich länger auf den Ersatzverkehr mit Bussen angewiesen. Die Deutsche Bahn hatte zuletzt angekündigt, mit Ecovista als Busbetreiber in der verlängerten Bauphase weitermachen zu wollen.

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