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Familienzentrum: Neues Angebot für Familien im Altländer Viertel in Stade

Die Leiterinnen des neuen Familienzentrums, Anke Rademacker und Claudia Naaf-Pawolka mit Fachbereichsleiterin Annette Müller-Borghardt in den Räumen des Familienzentrums.

Die Leiterinnen des neuen Familienzentrums, Anke Rademacker und Claudia Naaf-Pawolka mit Fachbereichsleiterin Annette Müller-Borghardt in den Räumen des Familienzentrums. Foto: Hansestadt Stade

Im Altländer Viertel entsteht ein neues Angebot für Familien in Stade. Was das erste Familienzentrum in der Region bietet.

Von Redaktion 23.10.2026, 14:12 Uhr
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Stade. Die Hansestadt Stade übernimmt eine Vorreiterrolle: Im Altländer Viertel entsteht das erste Familienzentrum in der Region. Es bietet Familien künftig einen Ort für Begegnungen, Beratung und gemeinsame Aktivitäten. Los geht es am Donnerstag, 29. Oktober.

Beheimatet ist das neue Familienzentrum in den Räumen der Kita Altländer Viertel, zu erreichen über einen separaten Eingang an der Seite des Gebäudes. Dort wurde ein Gruppenraum umgestaltet, der durch die Auflösung der städtischen Horte frei geworden war.

In dem Raum mit Küchenzeile kann künftig gemeinsam gekocht, gespielt und geklönt werden. Im kleinen Spielbereich im Außenbereich können sich Kinder beschäftigen, während ihre Eltern beispielsweise Beratungsangebote wahrnehmen.

Sie leiten das neue Familienzentrum

Die Leitung des Familienzentrums übernehmen Claudia Naaf-Pawolka und Anke Rademacker, die weiterhin auch die Kita Altländer-Viertel leiten werden. „Wir möchten einen Ort schaffen, an dem sich Familien wohlfühlen, Kontakte knüpfen und unkompliziert Unterstützung erhalten können“, teilt Naaf-Pawolka mit.

Dabei sollen die Menschen im Viertel von Beginn an mitgestalten können. „Wir wollen zunächst einmal mit den Familien ins Gespräch kommen und herausfinden, welche Angebote sie sich wünschen und was sie im Alltag brauchen. Danach werden wir unser Programm ausrichten“, erklärt Rademacker.

Offene Beratung ist wichtiger Bestandteil

Ein wichtiger Bestandteil des Familienzentrums wird die offene Beratung sein. Dabei können sich Eltern mit ihren Anliegen an die Mitarbeitenden wenden: von Fragen zu Behördengängen oder -schreiben bis hin zu Herausforderungen bei der Erziehung oder im alltäglichen Umgang mit kleinen Kindern. „Manchmal sind es ganz praktische Fragen, etwa wenn ein Kleinkind häufig weint und die Eltern nicht mehr weiterwissen. Wir möchten zuhören, gemeinsam nach Lösungen suchen und helfen, wo wir können“, erläutert Naaf-Pawolka. Wenn die beiden selbst nicht weiterhelfen können, vermitteln sie an geeignete Beratungsstellen und soziale Einrichtungen in Stade.

Mit dem Familienzentrum erweitert die Hansestadt Stade die bereits vielfältige soziale Infrastruktur im Altländer Viertel.

Familienzentrum ergänzt bestehende Angebote

Mit dem Bauspielplatz, dem Jugendhaus, der Kita und dem Quartiersmanagement gibt es dort zahlreiche Angebote für unterschiedliche Altersgruppen. Das neue Familienzentrum soll diese sinnvoll ergänzen und insbesondere Familien mit Kindern eine weitere niedrigschwellige Anlaufstelle bieten.

„Mit dem Familienzentrum schaffen wir einen weiteren wichtigen Baustein für das soziale und integrative Angebot im Altländer Viertel. Wichtig ist, dass die Einrichtung sich natürlich an alle Staderinnen und Stader wendet, egal wo sie leben“, betont Annette Müller-Borghardt, Fachbereichsleiterin Bildung und Soziales der Hansestadt Stade.

Gemeinsames Frühstück zum Auftakt

Zum Auftakt laden Naaf-Pawolka und Rademacker für Donnerstag, 29. Oktober, um 10 Uhr zu einem gemeinsamen Frühstück in das neue Familienzentrum ein. Interessierte können dabei die Räume kennenlernen, miteinander ins Gespräch kommen und ihre Wünsche und Ideen für die künftige Gestaltung des Angebots einbringen.

Weitere Termine: Am Dienstag, 3. November, findet von 8.30 bis 11.30 Uhr ein Mutter-Kind-Café statt, am Nachmittag folgt von 14.30 bis 16 Uhr ein Müttersprachkurs mit Kinderbetreuung. Am Mittwoch, 4. November, wird von 11 bis 13.30 Uhr unter dem Motto „Lieblingsessen aus aller Welt“ gemeinsam gekocht. Von 15 bis 17 Uhr besteht an diesem Tag die Möglichkeit, die offene Beratung wahrzunehmen. (sal)

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